CELLE. Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt besuchte heute das Allgemeine Krankenhaus in Celle.
Während ihres Aufenthaltes verschaffte sich die Sozialministerin einen Eindruck über die Betreuung von Mitarbeiterkindern in der Großtagespflege „Zwergenland“ und über die interdisziplinäre Behandlung des Rückenschmerzes im Wirbelsäulenzentrum des AKH Celle. Rund war außerdem von den farbenfrohen Graffitiarbeiten im Sozial-Pädiatrischen-Zentrum angetan, die sie bisher nur von Bildern auf CelleHeute kannte.

Bei dem Besuch des „Zwergenlandes“ galt ihr Interesse der Ausstattung und Gestaltung der Räume nach dem Umzug von der Lüneburger Straße in die Hannoversche Straße Anfang des Jahres. In den frisch renovierten Räumen werden Kinder von Mitarbeitern betreut – damit werde ein Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie geleistet.

Im Anschluss besuchte die Ministerin das „Wirbelsäulenzentrum“: Hier arbeiten Ärzte, Pfleger und Therapeuten aus den Kliniken der Unfallchirurgie, Orthopädie, Neurologie und der Neurochirurgie fachübergreifend zusammen, um optimale Behandlungsergebnisse für Patienten mit Rückenschmerzen unterschiedlicher Ursache zu erzielen.

Rundt: „In Celle haben zwei traditionell konkurrierende Krankenhausträger frühzeitig zueinander gefunden und damit den Veränderungen in der Gesundheitsbranche verantwortungsbewusst Rechnung getragen. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit des AKH mit dem benachbarten psychiatrischen Leistungsanbieter vorbildlich. Durch die Investitionen des Landes ist hier eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger erreicht worden. Mit einem Betreuungsangebot wie dem Zwergenland wird außerdem die Attraktivität des Krankenhauses für Fachkräfte erhöht.“ Das Land hat den Ausbau des AKH Celle mit rund 30 Mio. Euro gefördert.

In der abschließenden Gesprächsrunde tauschten sich die Ministerin, der Aufsichtsratsvorsitzende des AKH Celle, Landrat Klaus Wiswe, Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, Maximilian Schmidt, Vorstand Stephan Judick, das Direktorium, der Betriebsratsvorsitzende und die Chefärzte des Wirbelsäulenzentrums über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen aus.
 
Wiswe betonte die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen Politik und Gesundheitseinrichtungen in der Region: „Aufgrund der besonderen Einnahme- und Kostenstruktur von Gesundheitsunternehmen sind Unternehmen wie das AKH Celle auf die Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen aus der Politik angewiesen. Wir freuen uns besonders über den konstruktiven Dialog mit der Ministerin und möchten diesen in Zukunft fortführen.“

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