Bienenkrankheit bei Lachendorf nachgewiesen - Sperrbezirk wegen Amerikanischer Faulbrut

Umwelt Von Extern | am Di., 12.05.2020 - 16:00

LACHENDORF/CELLE. In der Gemeinde Lachendorf im Ortsteil Gockenholz ist am 5. Mai der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut, einer Bienenkrankheit, amtlich festgestellt worden. Das teilt der Landkreis Celle mit, der in seiner Eigenschaft als Veterinärbehörde daher einen Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 1 Kilometer um den Seuchenbestand erlassen hat. Der Sperrbezirk ist im unten gezeigten Kartenausschnitt als blaue Linie dargestellt.

In diesem Bereich gilt: Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk werden auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich untersucht; diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des verseuchten Bienenstandes zu wiederholen. Bewegliche Bienenstände, auch von Wanderimkern, dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden. Eine Abwanderung ist nur mit Ausnahmegenehmigung möglich.

Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Hiervon ausgenommen sind Wachs, Waben, Wabenteile und Wabenabfälle, wenn sie an wachsverarbeitende Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung "Seuchenwachs" abgegeben werden, und Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist . Dies bedeutet, das beispielsweise auch keine Ableger verkauft oder Gerätschaften und Material an andere Imker außerhalb des Sperrgebietes abgegeben werden dürfen. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk gebracht werden.