HANNOVER. Als einen „großen Erfolg“ zur Stärkung des Handwerks und der betrieblichen Ausbildungs-Laufbahn bezeichnet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Landtag, Jörg Bode, den heutigen Beschluss des FDP-Antrags, Meister, Fachwirte, Techniker und Berufspädagogen von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren zu befreien.

„Ein Meister ist genauso viel wert wie ein Master, deshalb fordern wir schon seit Langem, dass die betriebliche Ausbildungslaufbahn finanziell der akademischen gleichgestellt wird. Es ist schlicht eine Benachteiligung, wenn ein Meister mehr als zehntausend Euro Gebühren bezahlen muss, ein Student seine Ausbildung aber kostenfrei erhält. Dies hat in der Vergangenheit viele motivierte, gut ausgebildete Menschen daran gehindert, einen solchen Abschluss zu machen“, erklärt Bode.

Die Wirtschaft brauche neben gut ausgebildeten Akademikern auch gut ausgebildete Nicht-Akademiker. Gerade das Handwerk müsse hier dringend gestärkt werden. Bode begrüßt, dass alle Fraktionen diese Problematik erkannt hätten. „Da unser Antrag von allen Fraktionen unterstützt wurde, konnte er heute unmittelbar beschlossen werden. Das ist ein erster, wichtiger Schritt hin zu einer bundesweiten Regelung“, so Bode weiter.

Hintergrund: In seiner heutigen Sitzung hat der Niedersächsische Landtag fraktionsübergreifend dem Antrag der FDP-Fraktion „Meister, Techniker, Fachwirte und Berufspädagogen von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren befreien. Aufstiegsfortbildungen qualifizieren Menschen, sichern die Ausbildung von angehenden Fachkräften und sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft“ zugestimmt.

 

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