BERLIN. Sie brauchen immer weniger Strom, reinigen dennoch gründlich und schaffen das mit 900 Watt. Das zeigt ein aktueller Test der Stiftung Warentest von 12 Bodenstabsaugern, darunter sechs Modelle mit Staubbeutel und sechs mit einer Staubbox. Die Preise reichen von 130 bis 310 Euro. Gute Modelle sind ab 160 Euro zu haben.

Mit der Watt-Protzerei ist es vorbei: Seit September dürfen Staubsauger maximal 900 Watt an Leistung aufnehmen. So verlangt es die EU-Ökodesign-Richtlinie und das reicht für eine ordentliche Reinigung. Neben dem Energieverbrauch bestimmt die Richtlinie auch, wie laut Staubsauger sein dürfen. Erlaubt ist ein Schallleistungspegel von maximal 80 Dezibel auf Teppichboden. Das ist vergleichbar mit der Lautstärke einer Küchenmaschine bei voller Drehzahl. Die getesteten Geräte schaffen das alle. Flüsterleise ist jedoch keins, vor allem wenn auf Hartböden gesaugt wird.

Seit 2014 tragen Staubsauger ein Energielabel. Energieeffizienz und Staubemission entsprechen meist auch den Testergebnissen, Differenzen gibt es aber bei den Reinigungsklassen. Die Stiftung Warentest prüft mit leerem und gefülltem Staubbehälter auf allen Untergründen. Die Prüfungen für das Label hingegen erfolgen mit leerem Beutel und Spezialdüsen. Das ist praxisfremd.

Der ausführliche Test erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 29.06.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/staubsauger abrufbar.

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.