CELLE. Auf der ersten Sitzung nach der Sommerpause hat sich die grüne Ratsfraktion mit aktuellen lokalen Themen wie Grundschulstruktur und Ostumgehung befasst. Zum Thema Ortsumgehung hat die Fraktion folgende Stellungsnahme verabschiedet:

„Die Proteste der Anwohnerinnen und Anwohner insbesondere aus Altencelle und  Altenhagen sind verständlich. Die verkehrliche Belastung ist unerträglich. Die Stadt braucht, wie andere Städte auch, eine Ortsumgehung. Nachdem die von uns favorisierte Westumgehung sich politisch nicht durchsetzen konnte, bedeutet das ‚Ostumgehung‘. Die Planungen der Teilabschnitte der Ostumgehung  sind aber rechtlich wasserdicht zu gestalten. Dass das nicht immer der Fall war, zeigen die vom Gericht verlangten Nachbesserungen. Da wir in einem Rechtsstaat leben, darf der Einspruch nicht verwehrt bleiben, auch wenn es dadurch zu Verzögerungen kommt. Sie sind auch das Ergebnis mangelhafter Planung. Klar ist ebenfalls, dass u. a auch der Klimawandel eine generelle Verkehrswende erforderlich macht. Die Ostumgehung löst nicht die Celler Verkehrsprobleme, sie ist lediglich  ein Mosaikstein.“





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