HERMANNSBURG. „Ihr seid Boten des Lichts, die Menschen ermutigen und ihnen sagen, dass sie nicht allein sind. Das Licht vom Stern über der Krippe leuchtet in das Dunkle und nimmt Angst. Das Licht ist Segen – und damit bringt Ihr Menschen Segen“ – mit diesen Worten sandte Pastor Waldemar Rausch die Kinder zu den Besuchen der 22. Ökumenischen Sternsingeraktion in Hermannsburg aus. „Und Ihr bringt sogar Kindern Segen, die Ihr gar nicht seht, die aber mit den Spenden unterstützt werden“, ergänzte er. In fünf Gruppen mit insgesamt 18 Mädchen und Jungen besuchten die Sternsinger am 4. und 5. Januar festlich gekleidet als Könige oder Sternträger viele Familien und Einrichtungen in Hermannsburg. Dabei schrieben sie den Segen für das neue Jahr an über 90 Häuser.

Damit auch andere Kinder Segen erleben, haben sie dabei 1.950 Euro für Kinder in Brasilien gesammelt. Unter dem bundesweiten Motto der Sternsinger „Segen bringen – Segen sein: Wir gehören zusammen“ unterstützt die Hermannsburger Aktion Kinder in einem vom Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Niedersachsen (ELM Hermannsburg) geförderten Projekt in Brasilien. Dort erhalten 80 Kinder in einem sozialen Brennpunkt der Stadt Ariquemes Nachhilfe, ein warmes Essen und einen sicheren Ort zum Spielen am Nachmittag. In der „Lebensschule“ können sie Kind sein und erfahren, dass sie etwas wert sind und ihr Leben selber gestalten dürfen. Die Schule möchte ihnen und ihren Familien Perspektiven geben und helfen, den Alltag zu bewältigen.

Die Sternsinger schrieben den Segen 20*C+M+B*19 an die Häuser, Abkürzung für„Christus mansionem benedicat“, übersetzt „Christus segne dieses Haus“ steht. Damit erinnert die ökumenische Sternsingeraktion der Auferstehungsgemeinde, der Großen Kreuz- sowie der St. Peter-Paul-Gemeinde Hermannsburg an das Licht der Liebe Gottes für alle Menschen, das ihnen an jedem Tag des neuen Jahres Mut schenken soll.

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.