Storchennachwuchs geschlüpft - Mai und Fridolin sind Eltern geworden

Umwelt Von Extern | am Mo., 03.05.2021 - 19:17

LEIFERDE. Der errechnete Zeitpunkt für den Schlupf der Jungen bei Niedersachsens wohl bekanntestem Storchenpaar Fridolin und seiner Partnerin Mai auf dem hohen Schornstein des NABU-Artenschutzzentrums war das Wochenende zum ersten Mai. Und daran hielten sich die jungen Störche.

Durch die recht kühle und feuchte Witterung ließen die Storcheneltern jedoch nicht viel Einblicke in die Kinderstube zu. Der Regen kam dem Storchenpaar trotzdem gelegen, da die lebensnotwendigen Regenwürmer so an die Oberfläche kommen und als wichtige Nahrungsgrundlage für die geschlüpften Jungstörche zur Verfügung stehen. Mittlerweile sind drei kleine Köpfe im Nest zu sehen, berichtet Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums. Auch im Nest auf der Wiese des Zentrums ist ein kleiner Jungstorch geschlüpft.   Auch auf dem Nest auf dem Mast im hinteren Teil des Geländes werde ein kleiner Weißstorch versorgt. „Also haben wir momentan fünf kleine Weißstörche auf dem Gelände des Zentrums. Da momentan ein unberingtes wildes Storchenpaar für Unruhe bei den Weißstörchen sorgt, sind die Elterntiere natürlich besonders vorsichtig und bewachen ihren Nachwuchs mit Argusaugen“, beobachtet Rogoschik.

Wer das Familienleben von Fridolin und Mai von zu Hause verfolgen möchte, kann dies über die Webcam des NABU-Artenschutzzentrums tun: https://niedersachsen.nabu.de/webcams und www.nabuzentrum-leiferde.de