Storchenweibchen Mai ist im NABU-Artenschutzzentrum gelandet

Wissenschaft Von Redaktion | am So., 10.03.2019 - 14:30

LEIFERDE. Mit stürmischem Rückenwind traf am 8. März im NABU Artenschutzzentrum Leiferde das Storchenweibchen von Fridolin, genannt "Mai" aus dem vergangenen Jahr ein. "Sofort begannen beide sehr eifrig mit dem Nestbau. Die Partnerin ist an einem Falzring unten am Bein zu erkennen“, berichtet Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum. Sie sei  in Dänemark vor vier Jahren geschlüpft und habe ihre Erstbrut gemeinsam  mit Fridolin 2018 in Leiferde großgezogen.

Tage zuvor war ein paar Mal eine andere stattliche Storchenfrau an Fridolins Seite gesehen worden. Doch diese verschwand immer wieder. Nun ist die "Mai" genannte Partnerin aus dem vorigen Jahr da und Fridolin scheint ziemlich zufrieden zu sein, wie Bärbel Rogoschik meint. Erste Paarungen hätten kurz nach dem Eintreffen stattgefunden und die Storchenwelt oben auf dem Schornstein scheine im Lot zu sein. „Ausruhen können sich die beiden nicht, da noch zahlreiche Störche aus dem Süden eintreffen werden und sie ihr Nest gemeinsam verteidigen müssen. Aber erst einmal sind wir alle sehr glücklich, dass unser Storchenpaar vom Schornstein wieder vereint ist“, erzählt Bärbel Rogoschik.

Wer das weitere Geschehen im Storchennest verfolgen möchte, kann dies über die Webseite des NABU-Artenschutzzentrums unter www.nabuzentrum-leiferde.de