Streuobstwiese des BUND lässt auf gute Ernte hoffen

Umwelt Von Extern | am Mo., 18.05.2020 - 17:22

CELLE. Nachdem die BUND-Kreisgruppe-Celle vor ca. sechs Monaten die Streuobstwiese am Neustädter Holz gekauft hat, die sie seit der Pflanzung vor gut 25 Jahre betreute, waren dort im Frühjahr elf junge Obstbäume gepflanzt worden. Bei der Gelegenheit erhielt Hans-Otto Schrade durch Helga Habekost, Vorstandmitglied der BUND-Kreisgruppe, als kleines „Dankeschön“ einen Schmuckteller überreicht. Jetzt – nach den Eisheiligen - haben sich Schrade und Habekost die Streuobstwiese nochmals angesehen. Beide freuten sich nicht nur über den Erfolg, dass alle Jungbäume angewachsen sind, sondern auch darüber, dass die wunderschöne Blüten der Portugieser-Quitte die Eisheiligen unbeschadet überstanden haben. "Die kürzlich gepflanzte Conference-Birne zeigt bereits mehrere kleine Fruchtansätze und auch die drei alten Kirschbäume haben viele kleine Früchte angesetzt. Alle älteren Obstbäume haben nach dem rigorosen Winterschnitt gut ausgetrieben und geblüht", berichtet Helga Habekost.

Wegen mehrmaligen Wildschwein-Schadens mit aufgewühltem Boden hatte Heiner Lammers mit seinem Trecker zwischen den Baumreihen das Erdreich gefräst aufgelockert und an diesem Mai-Wochenende
nochmals gegrubbert. Nun wird dort die Blühmischung „Celle blüht auf“ eingesät, die BUND-Mitarbeiter noch durch weitere Samen ergänzt haben: Luzerne, Phacelia, Sonnenblumen und Buchweizen, um nicht nur den Bienen, sondern auch den Vögeln aus dem angrenzenden Hochwald etwas Gutes zu tun. Schrade, Habekost und Lammers waren erstaunt über den Blüten-Teppich aus mehreren Tausend Acker-Stiefmütterchen, die aktuell einen hübschen, hellblauen Blütenteppich zwischen den Obstbäumen bilden.