CELLE. Die Energiekosten sind für private Haushalte ein wichtiger Ausgabenposten. Kosten lassen sich sowohl durch eine Umstellung des Verbrauchs als auch durch einen Anbieterwechsel sparen. Ein wichtiger Einflussfaktor ist die generelle Strompreisentwicklung. Der folgende Beitrag wirft einen Blick auf die Entwicklung in 2018 und die Ursachen für Preissteigerungen.

Welche Faktoren beeinflussen den Strompreis?
Der größte Einflussfaktor ist der eigene Stromverbrauch. Insbesondere Haushaltsgroßgeräte mit einer schlechten Energieeffizienzklasse und alte Glühbirnen gehören zu den größten Stromverbrauchern in Privathaushalten. Viele Anbieter koppeln den Preis je Kilowattstunde an den Jahresverbrauch, was einen weiteren Einflussfaktor darstellt. Regionale Preisunterschiede sind ebenfalls wichtig. Während im Vergleich der Bundesländer Bremen im Jahr 2018 bisher der günstigste Standort ist, gehören viele Bundesländer im Osten Deutschlands zu den teuersten Regionen. Die EEG-Umlage beeinflusst den Strompreis in einem geringen Maße. 2018 wurde die EEG-Umlage von 6,88 Cent auf 6,792 Cent je Kilowattstunde gesenkt. Wird diese Absenkung an die Kunden weitergereicht, entspricht dies einer jährlichen Einsparung von 5 Euro bei einem Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden. Die Höhe der Steuern, Abgaben und Umlagen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen: 1998 betrug der Anteil lediglich 25 Prozent, 2017 wurde ein Anteil von 55 Prozent verzeichnet.

Die Entwicklung der Strompreise
Die Wahl des Tarifs ist neben der Wahl des Anbieters die zweitwichtigste Entscheidung der Kunden: Ein durchschnittlicher Haushalt, der sich für den Lokalanbieter entscheidet, tätig jährliche Ausgaben für Strom in Höhe von 1.109,81 Euro. Der Durchschnittspreis über alle Anbieter und Tarife beträgt 774,90 Euro. Im Ökotarif entstehen durchschnittliche Stromkosten in Höhe von 816,75 Euro. Laut dem Handelsblatt lag der Verbraucherindex bei
Verivox im Jahr 2017 bei 28,20 Cent je Kilowattstunde, einen Jahresverbrauch von 4.000 kWh vorausgesetzt. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 0,77 Cent. Für die nächsten Jahre wird von einem weiteren Anstieg ausgegangen, obgleich die Kosten für die Versorger weitestgehend stabil bleiben.

So leicht ist der Wechsel des Stromanbieters
Da Strompreise stark vom Anbieter und dem gewählten Tarif abhängen, können Stromkunden durch den geschickten Wechsel Kosten sparen. Zunächst einmal müssen die Konsumenten einen Vergleich vornehmen, wobei der eigene Verbrauch eine wichtige Einflussgröße ist. Dies geht beispielsweise über Toptarif, welche auch gleich eine Anleitung mitliefern, wie am einfachsten dem Stromanbieter gekündigt werden kann. Für die Kündigung des bisherigen Vertrags existieren zwei Möglichkeiten: Zum einen können die Konsumenten die Kündigung entsprechend den individuellen Kündigungsfristen selbst vornehmen oder sie übertragen diese Aufgabe dem neuen Anbieter. Mit Abschluss des neuen Vertrags ermächtigen die Kunden den Anbieter, entsprechend den gültigen Fristen beim bisherigen Anbieter die Kündigung einzureichen. Üblicherweise betragen die Kündigungsfristen einen bis drei Monate, bei speziellen Tarifen können auch Fristen von sechs oder zwölf Monaten vereinbart worden sein. Kündigt der Stromanbieter eine dem Vertrag entgegenstehende Preiserhöhung an, besitzen die Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Meistens müssen die Kunden innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe der Preiserhöhung die Kündigung einreichen.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Toptarif

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