Superintendentin tritt dem Bündnis gegen Rechtsextremismus in Eschede bei

Religion Von Extern | am Di., 25.08.2020 - 09:54

ESCHEDE/CELLE. Dr. Andrea Burgk-Lempart ist seit 2017 Superintendentin des Kirchenkreises Celle und Pastorin der Stadtkirche. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus freut sich nun über ihren Beitritt, wie Bündnissprecher Marlon Gollnisch mitteilt. Er sei davon überzeugt, dass sich die Situation in Eschede nicht so schnell ändern werde. Umso wichtiger sei es, dass regional - wie überregional, viele Unterstützer den Protest gegen das NPD-Zentrum auf dem ehemaligen Hof Nahtz voran bringen. "Andrea Burgk-Lempart konnte sich selbst ein Bild vor Ort machen und zeigte sich stets engagiert. Sie ist eine Bereicherung für das Bündnis", so Gollnisch.

Die Superintendentin war bereits 2019 vor Ort in Eschede und hatte bei der Veranstaltung „Starke Stimme“ in der Glockenkolkhalle gemahnt, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Burgk-Lempart sieht eine große Gefahr in der Gleichgültigkeit der Menschen. „Drei Tage vor dem Heiligen Abend hat sich nun jedoch ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zusammengefunden, um sich der NPD entgegenzustellen. Man kann immer etwas machen“, sagte sie damals. Nunmehr trat sie ganz offiziell dem Bündnis bei und unterstützt nicht nur durch ihre Mitgliedschaft das bürgerliche Engagement im Ort.