WIETZE. Die Celle-Uelzen Netz GmbH, eine Tochter der SVO, hat dem Deutschen Erdölmuseum in Wietze einen hölzernen Mast samt Transport für den Erhalt eines ehemaligen Ölförderturms zur Verfügung gestellt. Zusätzlich unterstützte Dachdeckermeister Walter Hesse aus Wietze die professionelle Montage des Mastes.

Während die eisernen Bestandteile der Förderanlagen noch im Original erhalten sind, mussten die hölzernen Masten in der Vergangenheit schon einmal ausgetauscht werden. Einer dieser 13 Meter langen Masten, war inzwischen partiell morsch und stellte damit ein Sicherheitsrisiko für Museumsbesucher dar.

„Wir freuen uns sehr, dass wir das Erdölmuseum in Wietze unterstützen können, denn die Ausstellung leistet einen bedeutenden Beitrag zur geschichtlichen Kultur unserer Heimat. Somit werden auch kommende Generationen hautnah erleben, wie vor rund 350 Jahren Öl in der Heide gefördert wurde“, sagt Anna Dümeland von der SVO.

Das Deutsche Erdölmuseum befindet sich auf einem Teilstück des um 1900 erschlossenen historischen Wietzer Ölfelds. Aus der Frühzeit der Erdölförderung, bis 1930, sind noch vier Bohrlöcher mit ihren originalen Fördereinrichtungen erhalten geblieben. Zur technischen Ausstattung gehört jeweils ein hölzernes Fördergerüst in Form eines sogenannten Vierbocks, das ursprünglich zum Ziehen von Pumpen beziehungsweise dem Ein- und Ausbau des Pumpgestänges diente. Über den Bohrlöchern wiederum befinden sich die originalen Tiefpumpenantriebe, die über einen externen Kehrradantrieb über Feldgestänge angetrieben werden und noch heute funktionstüchtig sind und von Besuchern in Betrieb gesetzt werden können.

„Ohne die Unterstützung von regionsverbundenen Unternehmen lässt sich ein solches Museum nicht auf Dauer und so umfassend in einem guten Zustand erhalten. Deshalb bin der SVO sehr dankbar für ihre unkomplizierte Unterstützung“, betont Dr. Stephan Lütgert, Leiter des Deutschen Erdölmuseum Wietze.

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