CELLE. Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals ruft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auch in diesem Jahr Eigentümer auf, ihre denkmalgeschützten Immobilien für interessierte Besucher zu öffnen. Im Fokus stehen dieses Jahr Denkmale zum Thema „Macht und Pracht“. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentiert die Stadt Celle das Alte Rathaus, den Französischen Garten und das Neue Rathaus. Zu diesen herausragenden Beispielen der Denkmalkultur veranstaltet die Stadt für interessierte Bürger zwei etwa 90-minütige Führungen, an denen jeweils 25 Personen teilnehmen können. Dafür ist es allerdings erforderlich, sich in der Zeit vom 22. August bis zum 1. September unter der Telefonnummer 05141 / 12 87 80 anzumelden.

Das Alte Rathaus entstand, als Herzog Otto der Strenge 1292 die Stadt Celle nach seinen Plänen anlegen ließ. Das reich verzierte Gebäude ist eindrucksvolles Zeugnis der Herzogherrschaft, sein Nordgiebel ein Meisterwerk der Weserrenaissance. Im Rahmen der Führung wird auch der historische Ratssaal besichtigt.

Der Französische Garten wurde auf Veranlassung von Eleonore d‘Olbreuse ab 1670 als Nutz- und Lustgarten in der höfischen Gartentradition des frühen 17. Jahrhunderts gestaltet. Nach der schrittweisen Umwandlung ab Mitte des 19. Jahrhunderts präsentiert er sich heute in weiten Teilen als englischer Landschaftspark.

Das Neue Rathaus war ursprünglich Teil der 1869-72 errichteten sogenannten Heidekaserne, einer der größten militärischen Anlagen im damaligen Deutschen Reich. Seit 1999 sind auf dem ehemaligen Kasernengelände nahezu alle Fachdienste der Stadtverwaltung Celle in zwei Gebäuden untergebracht.

Nähere Infos zum Tag des offenen Denkmals von der Stiftung Denkmalschutz:
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