Tanzchallenge in Winsen: "Corona zeigen, dass man trotzdem Spaß haben kann"

Sport Von Extern | am Mi., 21.10.2020 - 15:57

WINSEN/ALLER. “Wir wollen Corona zeigen, dass man trotzdem Spaß haben kann”. Unter diesem Motto tanzten 52 Teilnehmer bei der Jerusalema-Dance Challenge. „Das, was wir hier machen, kann nächste Woche schon wieder verboten sein", sagte Organisator Martin Florian zur Eröffnung des Tanzevents. Dass sich in den letzten Minuten des Tanzes sich diese Aussage tatsächlich bestätigte, hätte jedoch niemand erwartet.

Der in Südafrika von Master KG gestartete Song wird weltweit getanzt und kam nun auch nach Winsen. Andrea Marquardt leitete den tänzerischen Part und achtete dabei ganz besonders auf einen ausreichenden Abstand von 4 Metern zwischen den Tänzern. Diese Vorgabe zeigte bereits beim Training auf dem Freibadgelände, wie viel Platzbedarf man für so eine Challenge braucht. Beim Winser Museumshof und der Bockwindmühle wurde ausreichend Platz für die 52 Teilnehmer gefunden. Ebenso auf dem Marktplatz, dem Alleranleger und auf der Brücke, wo mit viel Spaß und Durchhaltevermögen von Jung und Alt insgesamt 5 Stunden lang getanzt wurde .

Als krönender Abschluss vollendete beim Jan-Hinsch-Hof ein Fackeltanz die harte Challenge. Nach dem abschließenden Jubel der Gruppe erfuhr Florian von den aktuellen Änderungen der Coronaregeln, welche das Vorhaben bereits 4 Stunden später untersagt hätten. „Wir haben ausreichend Vorsorge getragen und uns gut geschützt“, versichert der Organisator. Damit aus den aktuell 2 Winser Coronafällen durch die Challenge nicht mehr werden, seien immer wieder die nötigen Regeln betont und eingehalten worden.