BERLIN/WIETZE. Aus Wietze und dem Heidekreis reisten Teilnehmer an der Demonstration „wir haben es satt“ per Bus und Bahn nach Berlin. Über 33.000 Menschen demonstrierten dort für eine gesunde, ökologische und sozial gerechte Ernährungswirtschaft.

Von Aller, Leine und Böhme fanden sich dafür Umweltschützer, Menschen, die für einen gerechten Welthandel eintreten, Gewerkschafter, BUND-Mitglieder, Schlachthofgegner und Biobauern zusammen.“Der Agrarindustrie die Stirn bieten“ lautete das Motto. Den Teilnehmern und Zuschauern präsentierten sich kreative Plakate und 160 Trecker. Bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor sprachen neben zahlreichen Vertretern aus dem Verbraucher-, Landwirtschafts-, Umwelt- und Sozialbereich auch ausländische Gäste. Ulrich Veith aus Mals in Tirol stellte sein „absolut pestizidfreies Dorf“ vor. Dass das funktioniere und dabei die lokale Wirtschaft und Landwirtschaft florierten, erläuterte der Bürgermeister unter großem Applaus.

Auch Uschi Helmers von der Bürgerinitiative Wietze sprach von der Hauptbühne. „Hört nicht auf die Lobbyisten der Agrar- und Lebensmittelindustrien, die nur Effizienz und Rendite im Blick haben. Es geht um viel mehr, um unsere Lebensgrundlagen und ein lebendiges Leben auf dem Lande!“

Teilnehmer aus dem Heidekres. Foto: Charly Braun

 

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