CELLE. Die Inszenierung von „Nathan der Weise“ im Celler Schlosstheater legt einen besonderen Augenmerk auf das Thema Toleranz und nimmt die Begegnungen der Menschen in den Blick: Begegnungen, die die Sicht aufeinander und das Denken übereinander verändern, Vorurteile verschwinden lassen. „Die moderne Inszenierung lässt den Figuren Raum für eigene  Charaktere und für Lessings Ansatz dafür, was es zu überwinden gilt, um wirklich tolerant zu handeln. Sie klärt, dass es sich zwar um ein historisches Stück handelt, 1779 veröffentlicht und im Jerusalem des Jahres 1192 spielend, das aber zeitlose Aussagen transportiert“, so das Schlosstheater.

Die Synagoge Celle lädt zu einem Gespräch mit Regisseurin Milena Fischer und Dramaturgin Mona vom Dahl über die Sichtweisen des Celler Schlosstheaters auf ein klassisches Stück. Moderiert wird der Abend von Dr. Andrea Hoffmann.

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten.

Termin: Donnerstag, 28. September 2017, 19:00 Uhr, Synagoge Celle (Im Kreise 24, 29221 Celle)

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