NIENHAGEN. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Arbeitskreises der Wählergemeinschaften des Landkreises Celle (WG Landkreis) in Nienhagen bei der dortigen UWG fanden turnusmäßige Vorstandswahlen statt. Torsten Schoeps (WG Celle e.V.), wurde einstimmig wiedergewählt und bleibt damit weitere zwei Jahre 1.Vorsitzender des Arbeitskreises der Wählergemeinschaften des Landkreises Celle. Auch Wolfgang Marquardt (WG Bergen) als 2. stellvertretender Vorsitzender wurde wiedergewählt. Michael Osterloh (WG Celle) als Schriftwart und Dr. Albrecht Hoppenstedt (UWG Winsen) als stellvertretender Kassenwart wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Gerd Bruderek (WG Celle), Willi Staszko (WG Bergen/Lohheide) und Joachim Bosmann (WG Celle) wurden für das Amt der Kassenprüfer gewählt.

Im politischen Teil ging Torsten Schoeps darauf ein, dass die WG Landkreis die Nachnutzung des Winsener Hauptschulgebäudes beantragt habe – und zwar für Klassenräume einer neu einzurichtenden Gesamtschule, somit für die dringend benötigte zweite Gesamtschule im Landkreis Celle; der Westkreis mit seinen über 30.000 Einwohnern sei geradezu prädestiniert dafür.

Die WG UFO Hambühren kritisierte die Informationspolitik des Landkreises in Bezug auf eine wohl neue Nachnutzung von Schulgebäude und der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule. Einzige verfügbare Info sei bislang ein Schild mit der Aufschrift „Kreisbildstelle“.

Die UB Lachendorf beklagte die Planung einer aus ihrer Sicht völlig unnötigen Abholzung eines Waldgebietes und plant weitere Aktionen zur Verhinderung dieses Waldfrevels bzw. zur Erhaltung dieses ökologisch wertwollen Baumbestandes.

Die Schülerbeförderung muss aus Sicht der WG nachhaltig verbessert werden. Die WG Landkreis setzt sich dafür ein und versucht, noch in diesem Jahr erste Schritte zur Verbesserung einzuleiten; die dazu erforderlichen Haushaltsmittel hat sie bereits durchgesetzt. Die WG Landkreis sieht die geplante deutliche Erhöhung der jährlichen Wassermengenentnahme für den landwirtschaftlichen Bereich von 18,6 auf 32,5 Mio. Kubikmeter für einen vorgesehenen Genehmigungszeitraum von 30 Jahren sehr kritisch. Auch die ständig steigende Nitratbelastung hält der Fraktionsvorsitzende Dr. Albrecht Hoppenstedt für äußerst bedenklich.

Foto: T. Schoeps

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