CELLE. „Bewährtes durch neue Perspektiven zu erweitern“ – mit diesem Vorsatz hat Katharina Ossenkop zum 1. Oktober ihre Traineestelle bei der Volkshochschule (vhs) Celle begonnen. Die 28-Jährige ist eine von 16 Teilnehmenden, die im Rahmen eines Traineeprogrammes für ein Jahr die Möglichkeit nutzen wird, um ihre universitäre Ausbildung durch den konkreten Einsatz in der Praxis in einer Erwachseneneinrichtung in Niedersachsen zukunfts- und zielorientiert zu festigen.

„Ich bin gespannt darauf, den außerschulischen Bildungsauftrag aktiv zu unterstützen und gleichzeitig Neues zu entdecken“, sagt Ossenkop, die nach ihrem Bachelor in Erziehungswissenschaften an der Universität Osnabrück noch ein Masterstudium Pädagogik in Erlangen-Nürnberg absolvierte. Privat freut sich die gebürtige Lüneburgerin vor allem auch darüber, wieder weiter im Norden zu wohnen. An der vhs Celle schätzt sie das vielfältige Angebot, das „der heutigen Arbeits- und Lebenswelt mit immer neuen Impulsen Rechnung trägt“.

Das Programm für die Nachwuchsförderung wurde gemeinsam vom Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung (nbeb), der Leibniz Universität Hannover und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) auf den Weg gebracht. Jährlich stehen dabei 16 Traineestellen, zur Verfügung, die über ganz Niedersachsen auf Volkshochschulen, Heimvolkshochschulen und Landeseinrichtungen verteilt sind. Jede Einrichtung hat für das Traineeprogramm ein eigenes Konzept entwickelt und individuelle Schwerpunkte gesetzt.

„Katharina Ossenkop wird bei uns vor allem im Bereich Pädagogik, Zweiter Bildungsweg und Projektarbeit tätig sein“, so Liliane Steinke, Leiterin der vhs Celle, die damit dem Studienschwerpunkt „Organisationspädagogik“ der neuen Mitarbeiterin entgegenkommt. „Dazu zählen Themen wie Digitalisierung, Teamentwicklung und Lernprozesse innerhalb von Organisationen“, erklärt Ossenkop, die sich auch mit den Sozialen Medien auskennt.

Ziel des Traineeprogrammes ist es, die Verjüngung des Personals in den Einrichtungen zu fördern und Nachwuchskräften den Einstieg in die Erwachsenenbildung zu erleichtern, wie Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, hervorhebt.

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