CELLE. Die Seniorenservicebüros aus den Celler Landkreisgemeinden trafen sich im Senioren- und Pflegestützpunkt, Fritzenwiese 46, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Wiederum zeigte sich in der Statistik von 2017 eine Zunahme der Beratungs- und Kontaktzahlen. Die aus verschiedenen Landkreisgemeinden zusammengekommenen Seniorenservicebüros verzeichneten alle eine besondere Entwicklung: „Immer mehr ältere Menschen sind allein und auf Hilfe angewiesen.“ Hier sei auch ein Anstieg von psychischen Problemen, Einsamkeit und Depression zu verzeichnen.

Angehörige seien meist nicht in der Nähe oder zum Teil gar nicht vorhanden, sodass oft Nachbarn die Büros über die zunehmende Hilflosigkeit informierten. In manchen Fällen könne durch ehrenamtliche Hilfen, wie z.B. durch die DUO-Seniorenbegleitung eine Entspannung eintreten. In den meisten Fällen seien auch andere Hilfen erforderlich. Die Seniorenservicebüros sind hier auf die Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Anbietern von Pflege und Unterstützungsdienstleistern angewiesen.

Ein anderer wichtiger Punkt des Treffens des Seniorenstützpunktes mit den Außenstellen in Bergen, Gemeinde Südheide, Winsen, Wietze, Samtgemeinde Wathlingen, Samtgemeinde Flotwedel waren die Erfahrungen mit der Notfalldose für den Kühlschrank. Auch die Standorte Eschede und Hambühren, die beim Treffen entschuldigt waren, haben Erfahrungen mit der Notfalldose. Nach
einem Jahr könne man sagen, dass die Dose von der Bevölkerung gut angenommen werde. Wichtig sei, dass möglichst viele dabei mitmachten. Die Notfalldose soll dazu beitragen, dass wichtige Daten im Ernstfall schnell gefunden werden. Weitere Informationen oder Notfalldosen auch in größeren Mengen z.B. für die Seniorengruppe sind erhältlich unter info@senioren-celle.de oder 05141/9013101.

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