HERNE. Beim ersten Auswärtsspiel der Rückrunde in der 3. Bundesliga Nord, das am Sonntag in Herne ausgetragen wurde, konnten sich die jungen Athleten von TuS Celle 92 mit 6:3 durchsetzen und zeigten eindrucksvoll, dass in Celle noch niemand die Meisterschaft aufgegeben hat. Als Knackpunkt können einmal mehr die Doppelspiele zu Beginn der Partie bezeichnet werden. Nachdem im Hinspiel noch beide Doppel verloren gingen, drehten die Herzogstädter am Sonntag das Ergebnis um. Sowohl Hohmeier/Hippler also auch Floritz/Meissner bezwangen ihre Kontrahenten.

Phillip Floritz, mittlerweile im vorderen Paarkreuz kaum noch zu schlagen, erhöhte gegen Gordic auf 3:0 und zeigte abermals, wie wichtig seine Siege für das Team sind. Hierbei durften die mitgereisten Zuschauer sogar wieder die ein oder andere stillschweigend empor gehobene „Floritz-Faust“ begutachten. Tobias Hippler schaffte es im Folgenden, eine offen geführte Partie gegen einen Iraner, genannt „Sahin“, zu gewinnen.

Mit einem 4:0 km Rücken konnten der frisch genesene Cedric  Meissner und Nils Hohmeier die Box betreten. Leider schafften es beide nicht, dem druckvollen Spiel ihrer Gegner adäquat zu begegnen, weshalb Nils mit 1:3 und Cedric mit 2:3 die Segel strich. „Es war schon ungewohnt, dass beide ihre Spiele verloren, doch ich wusste, dass wir dennoch eine gute Chance auf den Sieg hatten“, kommentierte Floritz und behielt glücklicherweise Recht.

Floritz beherrschte „Sahin“ nach Belieben und schloss seine Partie glatt mit 3:0 ab. Das Unentschieden war den Cellern zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu nehmen. „Das Minimalziel hätten wir erreicht, doch in dieser Liga zählt jeder Punkt“, erklärt Trainer Schönemeier.

Tobias Hippler, schaffte es gegen Gordic leider nicht, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Ein 0:3 ließ die mitgereisten Fans noch einmal gehörig zittern. Denn im unteren Paarkreuz musste unbedingt ein Sieg her. Lange Zeit sah es im Spiel von Nils Hohmeier gegen Petkov nicht sonderlich gut für den 18-jährigen Hohmeier aus. Er schaffte es allerdings, sich nach einem 1:2 Rückstand zurück zu kämpfen und letztlich den Schlusspunkt zum 6:3 Sieg zu verwandeln.

„Ich habe heute nicht sonderlich gut gespielt und habe viel mit mir gehadert. Trotzdem bin ich glücklich, dass wir auch schwache Spiele für uns entscheiden können“, stellte Hohmeier selbstkritisch fest. Jetzt ist der Blick allerdings nach vorn gerichtet: Am kommenden Sonntag beim ein Heimspiel gegen die TTBL-Reserve von Schwalbe-Bergneustadt möchte das junge Residenzstadt-Team weitere zwei Punkte ergattern.

Text: Nils Hohmeier, Foto: Philip Loeper

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