TuS Hermannsburg startet mit Training im Freien und Papier-Annahme

Sport Von Extern | am Di., 05.05.2020 - 16:55

HERMANNSBURG: Der TuS Hermannsburg beginnt am Montag, 11.05., mit dem Trainingsbetrieb im Freien. Die Annahme von Altpapier startet bereits am Samstag, 09. Mai.

Die Landesregierung hat die Corona-Beschränkungen gelockert und erlaubt, dass ab dem 6. Mai die Sportplätze zu Trainingszwecken geöffnet werden dürfen, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern sichergestellt werden kann, teilt der Verein mit. Im TuS Hermannsburg sind von diesen Erleichterungen die Abteilungen Boule, Kanu, Leichtathletik, Tennis und Wandern & Radeln betroffen. Das Training im Faustball, Fußball und Ultimate Frisbee ist unter einschränkenden Regelungen möglich: Nur Techniktraining mit gesetzlich geregeltem Sicherheitsabstand, bei bilateralen Direktgesprächen mit Mund-/Nasenschutz, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, Reinigung der Bälle etc. Ein gemeinsames Umkleiden und Duschen unterbleibt, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. 

Das alles will gut vorbereitet, im Ablauf organisiert und in der Durchführung beaufsichtigt werden, so der Vorstand des TuS. Vor diesem Hintergrund werde der Verein erst am Montag, den 11. Mai den Trainingsbeginn starten. Die Abteilungsleitenden werden die Ausgestaltung im Rahmen ihrer Verantwortung und unter Berücksichtigung der einschlägigen Weisungen der Fachverbände überwachen. Alle Mitglieder der zehn Indoor-Abteilungen müssen sich noch mindestens bis zur dritten Stufe, also bis Ende Mai gedulden.

Die Altpapierannahme beginnt am 09. Mai. Von 10:00 bis 13:00 nehmen Vereinsmitglieder hinter dem Waldschwimmbad das Papier an. Wege und Annahmebereich werden so gekennzeichnet, dass eine gegenseitige Gefährdung ausgeschlossen wird. „Verantwortungsbewusstes Handeln und Minimierung des Ansteckungsrisikos bleiben unser oberstes Gebot“, sagt Heinrich Lange, der 1. Vorsitzende, „ denn nicht nur in unserer Gemeinde, sondern auch in unserem Verein befinden sich viele Mitglieder, die zu den besonderen Risikogruppen zählen und für die wir eine besondere Verantwortung tragen.“ Der Vorsitzende zeigt sich erfreut über die Geduld und Disziplin der Mitglieder und hofft, dass die Pandemie-Entwicklung bald auch eine Öffnung der Sporthallen zulässt.