HERMANNSBURG. Die überwältigende Mehrheit der anwesenden Mitglieder des SV Beckedorf hat am 29. Juli der Fusion mit den TuS Hermannsburg zugestimmt. Nun ist der TuS Hermannsburg an der Reihe. Die ursprünglich für den 18.08. geplante außerordentliche Mitgliederversammlung – wie in den Vereinsnachrichten angekündigt – muss nun aber aus juristischen Gründen auf den 15. September verlegt werden.

Der TuS-Hermannsburg lädt jetzt schon alle Mitglieder für den 15.09. 2017 um 20 Uhr in den Misselhorner Hof ein. Der wichtigste Tagesordnungspunkt wird die Bitte des Vorstandes an die Mitglieder sein, der Fusion des SVB mit dem TuS zuzustimmen. Eine formelle Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung wird in den Mitteilungsblättern der Gemeinde Hermannsburg und auf der Homepage des Vereins veröffentlicht.

Seit fast einem Jahr sind die Vorstände des SV-Beckedorf und des TuS-Hermannsburg im Gespräch. Obwohl der SV-Beckedorf noch aktiv und gut aufgestellt ist, wollte sich trotz vieler Bemühungen niemand mehr finden, um die Führung zu übernehmen. Daraufhin trat Hartmut Winkelmann, 1. Vorsitzender des SV Beckedorf, auf Georg Gremels, den 1. Vorsitzenden des TuS-Hermannsburg zu, um die Möglichkeit einer Fusion beider Vereine zu erörtern. Das hat den Vorteil, dass die sportlichen Aktivitäten und die Sach- und Finanzwerte geordnet übergeben und weitergeführt werden können. Künftig würden damit alle Angebote des TuS auch für die SVB’ler gelten und umgekehrt. Für zwei Jahre werden die Mitglieder des SV Beckedorf bei ihren bisherigen Vereinsbeiträgen bleiben. Erst ab 2020 werden dann einheitliche Beitragssätze für alle gelten.

„Eine Fusion ist komplizierter als gedacht“, stellt TuS-Vorsitzender Georg Gremels fest. Sie muss notariell begleitet werden. Dazu konnte Elisabeth Bahlke-Dittmer gewonnen werden. Dann muss das Ganze noch beim Amtsgericht besiegelt werden. Dadurch werden die Interessen und Rechte beider Vereine mit größter Sorgfalt geprüft und berücksichtigt. Gremels ist zuversichtlich: „Sollte alles nach Plan verlaufen, sind mit Verschmelzungsbericht und Verschmelzungsvertrag sowie der gegenseitigen Offenlegung der Finanzen alle Vorbedingungen erfüllt, um die Fusion vor das Amtsgericht zu bringen. Dann könnten wir ab 1. 1. 2018 unter einer Fahne segeln.“

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