Medaillen für Taekwondo-Kämpfer des TuS'92 Celle bei Schleswig-Holstein-Cup

Weitere Von Extern | am Di., 05.11.2019 - 17:30

KALTENKIRCHEN/CELLE. Am Samstag, den 02.11.2019, fand der internationale Schleswig-Holstein-Cup in Kaltenkirchen statt. 31 Vereine aus Norddeutschland, Berlin und Dänemark hatten insgesamt 125 Sportler zum Turnier angemeldet. Auch die Taekwondo-Kämpfer des TuS'92 Celle waren wieder mit drei Kämpfern am Start. Sie konnten sich zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille erkämpfen.

Wettkampftrainer Stephan Engels war bis zur Ankunft in Kaltenkirchen nicht zum Turnier angemeldet, da er aufgrund längerer Krankheitsphase nicht ausreichend trainieren konnte. Er überlegte es sich spontan doch anders und startete ohne große Erwartungen ins Turnier. Er musste sich drei Gegnern stellen und konnte die ersten zwei Kämpfe souverän für sich entscheiden. Den ersten Kampf gewann er durch einen Punktevorsprung von 20 Punkten mit 27:7, den zweiten durch Aufgabe des Gegners durch einen schnellen Gesichtstreffer. Im Finale musste er sich gegen einen wesentlich jüngeren Kontrahenten aus der Jugend A beweisen, da die Altersklassen aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl zusammengelegt worden waren. Dieser war physisch und technisch deutlich überlegen. Nach einem starken Kopftreffer des Gegners musste sich Engels geschlagen geben.

„Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden heute, da wir aufgrund von Erkältungs- und Verletzungspausen nicht viel trainieren konnten in letzter Zeit“, bilanziert Engels. Auch Philippe Schubert war an diesem Tag wieder mit dabei und fand sich aufgrund von Losglück gleich im Finale wieder. Hier kämpfte er gleich um Gold. Er konnte ein paar schöne Treffer bei seinem Gegner landen, jedoch war der Däne am Ende zu stark für ihn und Schubert musste sich mit 16:6 Punkten geschlagen geben. Er sicherte sich die Silbermedaille.

Jayden Michael Lewis war ebenfalls wieder mit von der Partie, aber auch er musste sich in seinem ersten Kampf gleich einem stärkeren Gegner stellen. Mehrere seiner präzisen Kopftreffer wurden nicht vom Helmsensor erfasst, weshalb er sich letztlich mit 10:16 Punkten geschlagen geben musste. Er nahm an diesem Tag die Bronzemedaille mit nach Hause.