Über den Umgang mit den Lockerungsregeln

Leserbeiträge Von Extern | am Fr., 24.04.2020 - 21:31

Andrea Lintermann schildert ihr gestriges Einkaufserlebnis in mehreren Celler Discountern und Supermärkten:

Viele Menschen tragen schon Schutzmasken, damit scheint aber das Denken zu herrschen: Jetzt kann ich dem anderen wieder näher kommen. Sehr voll, viel Gedränge und eine meist aggressive Atmosphäre. Wenn ich warte, weil vor mir kein Durchkommen ist, wegen des nötigen Abstands, dann kommt garantiert jemand, der sich dazwischen schiebt und die Sache für mich noch schwerer macht. Es ist doch für uns alle eine herausfordernde Zeit, die noch lange nicht zu Ende ist.

Wenn wir nun meinen, mit der Lockerung und Maskenpflicht können wir wieder „fast“ normal leben und shoppen gehen, dann wird es ein trauriges Erwachen geben Warum sind z.B. jetzt 1€ Produkte so wichtig, wie sie im breiten Gang bei Real ständerweise aufgestellt sind und die Kunden reihenweise anziehen? Vorher war der Gang perfekt, um Abstand zu halten.

Warum müssen die Geschäfte jetzt mit Rabatten werben, was Kunden zum Ansturm bewegt? Was haben wir nicht verstanden an dieser Pandemie, nur weil bei uns in Deutschland noch nicht 10.000de gestorben sind. Ich hoffe so sehr, dass dies auch nie der Fall sein wird.
Nach dem heutigen Einkauf sehe ich das allerdings sehr skeptisch. Bleiben wir achtsam, auf Abstand, tragen Masken, nehmen uns mehr Zeit für den notwendigen Einkauf und prüfen jedes Mal neu, ob dieser Stadtgang oder Geschäftsbesuch nötig ist. Schützen wir uns gegenseitig!"