SCHARNHORST. Gute Nachricht für Jazz-Freunde aus Stadt und Land: Das Uli-Wißmann-Trio wird nach dem großen Erfolg im Kaffeegarten Sülze am 5. Juli ein weiteres Konzert im Rahmen seiner Tour „Jazz auf’m Land“ geben. Liebhaber der vielfältigen Jazz-Interpretationen können das Konzert am Samstag, 17.08., von 20 bis 22 Uhr in Scharnhorst genießen (3 km von Eschede entfernt in Richtung Eldingen). Die Location ist rustikal, gespielt wird in einem (ehemaligen) Kuhstall in einem Fachwerkgebäude von 1850 auf dem Hof Peters, Heerstr. 15.

Die Konzertreihe „Uli Wißmann jazzt auf’m Land“ wird veranstaltet von der Neuen Jazzinitiative Celle. Der Eintritt ist frei  dank der Unterstützung der Sponsoren Stadt und Landkreis Celle, WWLE Möller Stiftung, Regionalstiftung der niedersächsischen Sparkassen und Lüneburgischer Landschaftsverband. In der Pause werden dem Ambiente entsprechend einfache Speisen und Getränke gegen einen freiwilligen Beitrag angeboten. Die Anzahl Sitzplätze ist begrenzt, deshalb bittet der Gastgeber um (unverbindliche) Anmeldung unter (05142 – 31 20 36)

Das 2012 gegründete Uli Wißmann Trio hat sich melodischem, modernen Jazz verschrieben. Dabei haben die Musiker keinerlei Scheuklappen: Von althergebrachtem Jazz oder Latin bis zu Funk- und Rock-Rhythmen und sphärischen Klängen reicht die Bandbreite der Band. Der Celler Gitarrenvirtuose Uli Wißmann ist Lehrer für E-Gitarre, Profimusiker und Komponist und machte bereits mit seinen eigenen Bands Horizons, The Blooze, Short Storys oder Terry Mono von sich reden. Er spielte mit bekannten Musikern verschiedenster Genres wie Reggie Worthy, Steve Baker, Buddy Miles, Rainer Baumann, Uli Beckerhoff, Herb Geller, Lennard Axelsson, Hermann Breuer und vielen anderen. Auch seine Mitstreiter Grischka Zepf (Bass) aus Hannover (zeitweise vertreten durch Sebastian Hoffmann aus Hannover) und Bernd Junker (Drums) aus Bremen spielten im Laufe ihrer Karriere gleichermaßen Jazz, Blues, Rock, begleiteten aber auch Unterhaltungskünstler wie Howard Carpendale oder die DSDS-Kandidaten. In ihnen hat Wißmann dann auch kongeniale Mitstreiter zur Umsetzung seiner Idee gefunden: Den drei Musikern gelingt es, auf Grund ihrer technischen Möglichkeiten das Trio wie eine größere Band klingen zu lassen.

Hierzu setzt Wißmann verschiedene Effektgeräte ein, singt auch mal ein Solo mit, begleitet sich selbst auf einer zweihalsigen Gitarre und baut immer wieder Akkordimprovistationen in seine Soli ein. Der Bassist spielt Harmonien mit einer Hand, während er gleichzeitig mit der anderen eine Basslinie dazu beisteuert oder schafft durch die Verbindung von Flageoletts und gegriffenen Tönen traumschöne Akkorde. Währenddessen hält der großartige Schlagzeuger das Ganze zusammen und lässt eigene rhythmische Akzente einfließen. Dabei geht es aber nicht nur um technische Leistung, sondern viele der dargebotenen Stücke sind auch zerbrechliche, wunderschöne Melodien.

Das Trio spielt Kompositionen aus der Feder des Bandleaders. Ein Abend, der schöne Musik und hochkarätige künstlerische Leistungen verspricht.

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