CELLE. Diese zwei Stunden werden die Mädchen und Jungen einer jahrgangsübergreifenden Klasse der Grundschule Hehlentor sicherlich so schnell nicht vergessen. Kurz nach 12 Uhr begrüßte Ortsbrandmeister Sven Martens die Schülerinnen und Schüler im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Bostel. Zunächst ging es in den Gruppenraum der Feuerwehr, hier warteten schon Getränke und Würstchen auf die Kinder. Während sich die jungen Besucher stärkten, erklärte Sven Martens die wichtigsten Grundlagen beim Umgang mit Feuer und Streichhölzern. Begeistert lauschten die Kinder den Ausführungen, bei einer Frage schnellten fast immer alle Finger sofort in die Höhe, so auch auf die Frage, welche Nummer die Feuerwehr hat. „112“ war sofort die richtige Antwort und auch das Absetzen eines Notrufes klappte schon perfekt.

Gestärkt ging es in die Fahrzeughalle, hier konnten die Jungen und Mädchen die Einsatzkleidung der Feuerwehrleute nicht nur anschauen, sondern auch mal anziehen bevor sie sich um das Löschgruppenfahrzeug sammelten. Hier erfuhren die Schüler so Manches über die Ausrüstung der Feuerwehr. Dann plötzlich Alarm, doch nur für die Kinder! Auf der neben dem Feuerwehrhaus liegenden Wiese konnten die jetzt schon kleinen Feuerwehrleute ihr Können am Strahlrohr testen. Einen Fußball ins Tor spritzen, Kegel umspritzen und eine Scheibe gezielt mit dem Strahl treffen, waren die Herausforderungen – die alle mit Bravour bewältigten.

Ob im Kindergarten oder wie in diesem Fall in der Grundschule, schon in der Kindheit gibt es oft den ersten Kontakt mit der Feuerwehr. “Sei es bei einem Besuch im örtlichen Feuerwehrhaus oder im Unterricht, die örtlichen Feuerwehren und ihre Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher lehren spielerisch, wie wichtig der richtige Umgang mit Feuer ist. Hierbei gehen sie auf die Gefahren des Feuers ein, erklären wie ein Brand entsteht und wie man sich im Brandfall zu verhalten hat”, erläutert Florian Persuhn von der Freiwilligen Feuerwehr Celle. Die Brandschutzerziehung sei jedoch nicht nur im Kinderalter wichtig. Auch für Erwachsene hätten die Brandschutzerzieher immer einen guten Tipp, zeigen Brandgefahren auf und wie man vorbeugend tätig werden kann.

Foto: Florian Persuhn

Foto: Florian Persuhn

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