CELLE. „Two Jazz“ war als Musikgruppe für die Veranstaltung von und mit Dr. Jörg Rodenwaldt, Landtagskandidat der SPD, im vollbesetzten Celler Saal des TUS-Heims angekündigt. Statt zwei kamen drei Musiker und stimmten die Besucher mit lockerer, wohl arrangierter jazziger Musk auf den unterhaltsamen Abend „Politik einmal anders“ ein. Angekündigt war „Dä Schofför der Kanzlerin“. Die Besucher warteten auf den Fahrer. Der kam jedoch nicht. Er hatte sehr kurzfristig abgesagt. Es wurde gemunkelt, dass seine Chefin  ihm verboten habe, nach Celle zu kommen. Denn er wisse zu viel…

Statt dessen kam Thorsten Hitschfel.  Der Gewinner des niedersächsischen Kleinkunstpreises „Goldenen Rübe“ (2003) und des Kabarettpreises „2. Kulmbacher Brettla“ (2015) machte sich anhand musikalischer Beispiele der vergangenen Jahrzehnte seinen eigenen Reim auf die Probleme der Zeit. Die Lösung sei „richtiges Margedding“. Dabei parodierte er Künstler wie Udo Lindenberg und Helge Schneider, schwadronierte über die Oberflächlichkeit des TV-Entertainments und beklagte die Diskriminierung des Alters. Er zeigte auf, dass das Alte durchaus Bestand haben kann, wenn man es nur lässt.

„Three Jazz“ beendeten den Abend „Politik einmal anders“ mit einem eigenen, beeindruckenden Arrangement der Jazzkomposition „So What“ von Miles Davis.

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