BERLIN/CELLE. Heute führte der „Untersuchungsausschuss Berater“ die ersten Zeugenbefragungen durch. Ziel ist die Prüfung von externen Beratungsleistungen im Bundesverteidigungsministerium. Dazu erklärt der heimische Abgeordnete für den Wahlkreis Celle/Uelzen und Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag für den Verteidigungsausschuss als 1. Untersuchungsausschuss, Henning Otte MdB:

„Heute beginnt die inhaltliche Arbeit des Untersuchungsausschusses. In die Zeugenbefragungen steigen wir ein mit einem Sachverständigenvortrag von Generalleutnant Ludwig Leinhos. Er führt in die Rahmenbedingungen der externen Beratungsleistungen ein. Außerdem hören wir Zeugen des Bundesrechnungshofes. Es ist gut, dass wir die Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von externen Beratungsleistungen untersuchen. Insbesondere dann, wenn es uns unter dem Strich hilft, die Beschaffung der Bundeswehr effizienter zu gestalten. Als Obmann der Union in diesem Untersuchungsausschuss setzte ich mich für Transparenz und eine sachorientierte Arbeit ein. Die Thematik ist zu wichtig, um sie zum Spielball der parteipolitischen Auseinandersetzung werden zu lassen.“

Es stehe außer Frage, dass die Bundeswehr bei Beschaffungen momentan auch externe Beratung brauche. „Unser oberstes Ziel ist eine schnelle und hochwertige Ausstattung der Bundeswehr. Wir müssen aber aufpassen, dass externe Beratungen den Charakter einer vorübergehenden Leistung nicht verlieren. Hier gilt der Grundsatz: Soviel externe Unterstützung wie nötig, aber so wenig wie möglich.“

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.