UWG erhält schnelle Antwort aus der Verwaltung: "Fräsgut für Wegebau ist unbedenklich"

Politik Von Redaktion | am Di., 30.04.2019 - 20:31

WINSEN/ALLER. Die vom Ratsherrn der UWG Winsen (Aller) Horst Arndt von Bürgermeister Oelmann am Freitag, den 26.04.2019, angeforderte Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Umweltverträglichkeit des Einbaues von abgefrästem Straßenmaterial im offenen Wegebau (CELLEHEUTE berichtete) wurde der UWG gestern von der Fachbereichsleiterin II der Gemeinde, Anke Schumann, übermittelt. Das teilt die UWG mit.

"Diese nun vorgelegte, von der Lieferfirma am 29.04.2019 ausgestellte Bestätigung besagt, dass es sich bei dem zur Ausbesserung der Wirtschaftswege vorgesehenen Fräsgut um beprobtes Material handelt. Dieses kommt aus Straßenbereichen, die die Grenzwerte für PAK (Polyzyklische Aromatische Abfallstoffe) nach LAGA (Länderarbeitsgemeinschaft Abfall) für die beabsichtigte Verwendung nicht überschreiten", heißt es in einer Mitteilung der UWG. Anke Schumann habe dazu ausgeführt, dass der Gemeindeverwaltung zuvor das komplette Gutachten über die gezogenen Bohrkerne vorgelegen habe.

"Die UWG-Fraktion bedankt sich bei Frau Anke Schumann für die schnell vorgelegte Unbedenklichkeitsbescheinigung für das gelieferte Fräsmaterial und ihre sachlichen, klaren Ausführungen dazu. Da aus der Bestätigung der Lieferfirma jedoch auch hervorgeht, dass aus mehreren Straßenabschnitten abgefrästes Material nicht geliefert und im offenen Wegebau in Winsen eingesetzt wird, sieht sich die UWG-Fraktion darin bestätigt, dass ihre Sorge um die Umwelt und die umgehende Anforderung einer Unbedenklichkeits-bescheinigung sehr wohl begründet war. In der Fraktion und bei den Mitgliedern der UWG Winsen (Aller) genießen alle Aspekte des Umwelt- und Artenschutzes höchsten Stellenwert. Die UWG  sieht es auch in Zukunft als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, den derzeitigen Zustand unserer Umwelt zu bewahren und möglichst auch wieder zu verbessern. Wir werden demgemäß nicht aufhören, entsprechende Maßnahmen und Pläne zu initiieren, zu prüfen und zu hinterfragen", schreibt Horst Arndt als Vorsitzender der UWG-Fraktion.