HANNOVER/CELLE. Ein jetzt im Niedersächsischen Landtag verabschiedetes Gesetz beinhaltet laut Jörn Schepelmann, CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bergen, die Bereitstellung von Finanzhilfen für Investitionen in Höhe von fast 289 Mio. Euro zur Verbesserung der Schulinfrastruktur allgemeinbildender und berufsbildender Schulen in finanzschwachen Kommunen. Die Gelder fließen aus einem „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ des Bundes.

Davon stünden den Kommunen im Landkreis Celle 7,6 Mio. Euro zur Verfügung. „Ich freue mich, dass dadurch die Schullandschaft im Landkreis Celle nachhaltig gestärkt werden kann“, stellt Jörn Schepelmann fest. Förderfähig seien Maßnahmen ab 40.000 Euro, der Eigenanteil der Kommunen beträgt 10 Prozent am Gesamtvolumen des öffentlichen Finanzierungsanteils der förderfähigen Kosten. Gefördert werden Sanierungen, der Umbau und die Erweiterung von Schulgebäuden sowie Einrichtungen, die dem Schulbetrieb dienen, wie Schulsporthallen, Außenanlagen, Mensen, Werkstätten und Labore. Bei Sanierungen fallen darunter beispielsweise auch Einrichtungen zur Umsetzung der Inklusion, sanitäre Anlagen, Fußböden und Leitungen, sowie auch der Neubau von Datenleitungen. Ausgeschlossen ist die Förderung der Anschaffung von Möbeln und digitalem Inventar.

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