Verdienstkreuz für Klaus-Werner Bunke aus Unterlüß

Gesellschaft Von Redaktion | am Di., 19.01.2016 - 18:22

UNTERLÜSS. Heute wurde Klaus-Werner Bunke in Unterlüß das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Wir geben hier die Laudatio des Landrates Klaus Wiswe ungekürzt und unkommentiert wieder:

Sehr geehrter Herr Bunke,

Sehr geehrter Frau Bunke,

liebe Familie Bunke, liebe Freunde der Familie,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Flader,

sehr geehrte Altbürgermeister Staiger und Wilks,

sehr geehrter Herr Köhler, [Vors. DRK-Kreisverband]

sehr geehrte Frau Braucks, [ 2. Vors. DRK-OV Unterlüß]

sehr geehrter Herr Oberstleutnant Wein, [Leiter KVK Heidekreis]

sehr geehrte Vertreter der Presse,

verehrte Gäste, meine Damen und Herren.

Wenn Du ein glückliches Leben willst, dann verbinde es mit einem Ziel“ - dieses Zitat stammt von Albert Schweitzer. Auch Sie, Herr Bunke, haben Ihr Leben mit einem Ziel verbunden.

Ihr Ziel war es immer, sich für möglichst viele andere Menschen einzusetzen, sich zu engagieren, andere Menschen zu unterstützen, Ihnen zu helfen.

Diese Hilfe haben Sie ehrenamtlich geleistet, sind dafür nicht finanziell entlohnt worden, wurden dafür nicht bezahlt. Unbezahlt – so möchte ich betonen – aber nur im materiellen Sinne. Denn jeder, der einmal ehrenamtlich tätig war, wird bestätigen können, dass ein solches Engagement das Leben mit Sinn erfüllt und den Menschen, die sich für eine Aufgabe einsetzen, eine Erfüllung gibt, die man sich eben nicht für Geld kaufen kann. Eine Erfüllung, die eben auch glücklich macht.

Meine Damen und Herren,

ich habe heute die große Ehre, Ihnen, sehr geehrter Herr Bunke, hier im Rathaus in Unterlüß die Verleihungsurkunde und das Ordenszeichen des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland auszuhändigen.

Sie erhalten diese hohe Auszeichnung unseres Staates für Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement und Ihren selbstlosen Einsatz für die Mitmenschen hier in Unterlüß und im Landkreis Celle.

Es freut mich sehr, dass Sie diese hohe Auszeichnung erhalten und ich freue mich gleichzeitig auch darüber, dass ich Ihnen diese im Namen unseres Herrn Bundespräsidenten Joachim Gauck heute überreichen darf.

Die Anregung zur Verleihung des Ordens kam - das möchte ich an dieser Stelle noch anmerken - von Herrn Paul Neumann, dem langjährigen Vereinsvorsitzenden und Kommunalpolitiker, selbst Träger des Verdienstkreuzes am Bande.

Sehr geehrter Herr Neumann, ich darf auch Sie zur heutigen Ordensverleihung ganz herzlich begrüßen. Lassen Sie mal sehen, ob Sie – dem heutigen Anlass angemessen – auch Ihr eigenes Verdienstkreuz tragen!

Sehr geehrter Herr Bunke,

bevor ich zur eigentlichen Aushändigung komme, gestatten Sie mir einen kurzen Rückblick auf ein paar Lebensdaten und einen etwas längeren Überblick über Ihr ehrenamtliches Wirken, für das Sie heute ausgezeichnet werden.

Sie wurden am 12. März 1954 in hier in Unterlüß geboren. Seit dem 11. Mai 2001 sind Sie mit Ihrer Frau Raissa verheiratet.

Aus Ihrer ersten Ehe haben Sie zwei Kinder, Tochter Bianka, geboren 1977 und Sohn Jan, geboren 1984. Ich begrüße Sie beide herzlich in unserer Mitte.

Lieber Herr Bunke, Sie sind Unterlüßer durch und durch! Nicht nur, dass Sie in Unterlüß geboren sind, nein, hier sind Sie auch zur Schule gegangen und haben bis 1972 Ihre Lehre – ja, damals hieß das noch so – zum Kfz-Mechaniker absolviert. Nach einem kurzen „Abstecher“ nach Faßberg – ich vermute, der Bundeswehr wegen – ist Ihr Familienwohnsitz seit 1980 selbstverständlich wieder: Unterlüß!

In die Bundeswehr waren Sie 1973 eingetreten und Sie verließen diese erst 1985 nach zwölf Jahren und mit drei Meistertiteln in der Tasche, unter anderem als Fahrlehrer. Im Anschluss wechselten Sie in die Versicherungsbranche, zunächst im Angestellten­verhältnis, seit 1995 selbständig als Verkaufsleiter der Nürnberger Versicherung.

Ihr ehrenamtliches Wirken dagegen, sehr geehrter Herr Bunke, lässt sich nicht in so wenigen Sätzen wiedergeben!

Bereits 1969 traten Sie dem Deutschen Roten Kreuz bei. Hier wurden Sie als Fernmelder ausgebildet. Und es folgten bald die ersten Katastropheneinsätze:

Im November 1972 der Orkan „Quimburga“ mit Windgeschwin­digkeiten von bis zu 245 Kilometern pro Stunde und im August 1975 sowie im Mai 1976 die beiden großen Waldbrandkatastrophen im Landkreis Celle.

Ihr Weg in der DRK-Organisation ging von nun an nach oben. Am 1. September 1977 wurden Sie zum Gruppenführer ernannt und am 15. März 1980 zum stellvertretenden DRK-Zugführer. Ab dem 1. Oktober 1980 nahmen Sie die Aufgaben des Fernmeldezugführers im DRK wahr und erhielt dafür die Ernennungsurkunde.

Das Jahr 1982 war ein weiteres wichtiges und ereignisreiches Jahr in Ihrer DRK-Karriere. Am 19. Juni legten Sie die Prüfung zum Erste-Hilfe-Ausbilder ab und seitdem sind Sie ununterbrochen als Ausbilder für Ersthelfer tätig. Jährlich werden unter Ihrer Verantwortung mehrere Erste-Hilfe-Lehrgänge für die Öffentlichkeit, bei Vereinen, in der Feuerwehr und in Gewerbebetrieben durchgeführt.

In den folgenden Jahren kamen noch die Lehrberechtigungen „Erste Hilfe am Kind“, „Erste Hilfe bei Sportverletzungen“ sowie Defibrilations-Lehrgänge hinzu. An weiteren Schulungen wie der zum Bereitschaftsführer, an einer EZZA-Ausbildung (Ergänzende zivilschutz­bezogene Zusatz-Ausbildung), an Auslandssemi­naren und weiteren Führungsausbildungen nahmen Sie teil.

Um die Lehrberechtigung in der Breitenausbildung nicht zu verlieren, besuchen Sie nach wie vor in regelmäßigen Abständen Fortbildungslehrgänge für die Ausbildertätigkeiten.

Im März und April 1989 absolvierten Sie die DRK-Schulung zum Ausbilder für Sanitäter. Auch in diesem Bereich bilden Sie nach fast 25 Jahren immer noch DRK-Bereitschaftsmitglieder aus. Am 30. September 1989 schließlich wurden Sie zum DRK-Zugführer „zbV“ ernannt.

Nach dem Fall der Mauer waren Sie ab dem Jahr 1990 im Kreisverband Celle verantwortlich für die Beschaffung und Abholung von Materialien aus dem Nachlass der ehemaligen Nationalen Volksarmee sowie für die Verteilung auf die Bereitschaften der DRK-Ortsvereine im damaligen Kreisverband Celle-Land.

Ein vorläufiger Höhepunkt folgte 1991: In diesem Jahr wurden Sie zum DRK-Ortsvereinsvorsitzenden in Unterlüß gewählt. Zu diesem Zeitpunkt besaß der DRK-Ortsverein nur einen alten VW-Bus und einem Anhänger mit Fernmeldematerialien. Hier gab es dringenden Handlungsbedarf. Zelte mit entsprechenden Einrichtungen wie Geschirr und Bestuhlung wurden beschafft und stehen bis heute ständig bei Bedarf auch der Allgemeinheit zur Verfügung.

Das Bereitstellen der Einrichtungen für Sport- und Orts-Veranstaltungen erledigten Sie mit Ihrem 2. Vorsitzenden und einer weiteren Helferin mehrere Jahre lang. Das hieß oft, früh morgens aufstehen und erforderlichenfalls auch an Sonn- und Feiertagen bereit zu sein.

1994 wurden Sie in den Kreisvorstand des DRK-Kreisverbandes Celle-Land als Beisitzer gewählt. Dem Vorstand gehören Sie bis heute an. Hier sind Sie auch in verschiedenen Ausschüssen tätig, u. a. im Bau- und Ehrenmitgliedschaftsausschuss.

Meine Damen und Herren,

ebenfalls im Jahr 1994 bekam der DRK Ortsverein Unterlüß durch die Vermittlung des damaligen Bürgermeisters Eberhard Staiger ein Wohnhaus aus einer Erbschaft übertragen. Der Ortsverein verpflichtete sich, dem Hausbesitzer ein lebenslanges Wohnrecht einzuräumen und ihn bis zu seinem Tod zu pflegen. Mit der Pflege des früheren Besitzers in seinen letzten Lebenswochen übernahm Klaus-Werner Bunke eine äußerst schwierige Aufgabe.

Nach dem Tod des Erblassers wurde unter Federführung von Klaus-Werner Bunke das gesamte Haus komplett umgebaut und saniert.

Garagen und Lagermöglichkeiten für das in der Zwischenzeit neu beschaffte Material wurden geschaffen. Auch Unterrichtsräume für Fortbildungszwecke und für die Bereitschaft sowie andere Gruppierungen des DRK wurden erstellt. Eine Kleiderkammer für Bedürftige wurde eingerichtet.

Der ständige DRK-Seniorentreff findet nun seit Jahren an zentraler Stelle statt. Die sehr aufwendigen Baumaßnahmen konnten in Eigenleistung nur mit der großartigen Unterstützung des damaligen 2. Vorsitzenden Walter Friedemann und den Bereitschaftsmitgliedern ein Erfolg werden. Walter Friedemann konnte man damals tagtäglich auf der Baustelle finden!

Doch auch über den DRK-Kreisverband hinaus gingen die zahlreichen Aktivitäten von Klaus-Werner Bunke! Ab 1997 war er Mitglied im Hilfszug des DRK-Landesverbandes Niedersachsen bis zu dessen Auflösung nach ca. 12 Jahren. Dort erst in der Küchengruppe unter der Leitung von Frank Schaub, später in der Transportgruppe. Auch beim Zugunglück in Eschede im Jahr 1998 war Klaus-Werner Bunke zum Teil in leitender Position für das DRK eingesetzt.

Und sogar ins Ausland hat ihn sein ehrenamtliches Engagement für das Rote Kreuz geführt.

Im September 1999 war er nach einem Erdbeben am Marmarameer für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in der Türkei im Einsatz. Dort war er für die Versorgung und den Einkauf des gesamten Hilfslazaretts verantwortlich.

Nach dem Zusammenlegen der beiden DRK-Kreisverbände Celle-Land und Celle-Stadt im Jahr 2003 stellte Klaus-Werner Bunke die damalige „Schnelle Einsatzgruppe SEG-Nord“ auf und übernahm dessen Leitung. Im Frühjahr des gleichen Jahres absolvierte er in seiner Freizeit die Ausbildung zum Rettungshelfer.

Seit Mai 2003 ist er beim DRK darüber hinaus als Ausbilder für Kraftfahrer tätig. In seiner Eigenschaft als förderndes Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Unterlüß bildete er im Jahre 2003 auch Feuerwehrkameraden aus, so dass diese nun den sogenannten „Feuerwehrführerschein“ erhalten konnten. Im darauffolgenden Jahr 2004 war Klaus-Werner Bunke einer der Mitverantwortlichen für den neu zu erstellenden Leitfaden für die Ausbildung von Kraftfahrern im DRK-Landesverband Niedersachsen, der dann 2005 verbindlich für die Ausbildung eingeführt wurde.

Im Frühjahr 2005 hat Klaus-Werner Bunke einen Hilfsgütertransport nach Lettland in den heutigen Kreis Kurland, dem Partnerkreis des DRK-Kreisverbands Celle, mit durchgeführt.

Später hat er weitere Materiallieferungen nach Lettland organisiert und auch in Eigenregie durchgeführt.

Ein weiterer Höhepunkt für Klaus-Werner Bunke war vielleicht der Besuch beim Weißrussischen Roten Kreuz in Gomel im Jahr 2006. Ziel war es seinerzeit, eine Zusammenarbeit von Jugendlichen des dortigen Roten Kreuzes und von Jugend-Rotkreuz-Mitgliedern aus dem Kreisverband Celle zu organisieren.

Es erfolgte quasi die „Grundsteinlegung“ zu einer internationalen Begegnung von Rotkreuz-Jugendlichen aus dem heutigen Kreis Kurland (Lettland), aus dem Bereich Kiew (Ukraine), aus den Kreisen Minsk und Gomel (Weißrussland) sowie aus dem DRK-Kreisverband Celle. Seit dem Jahr 2008 treffen sich die Jugendgruppen aus diesen Regionen jährlich zu einem gemeinsamen Sommer-Camp, an denen Klaus-Werner Bunke hin und wieder auch selbst teilgenommen hat.

Soweit zu Ihrer wirklich beeindruckenden Rotkreuz-Laufbahn, lieber Herr Bunke.

Aber auch in anderen Bereichen des Unterlüßer Gemeindelebens waren Sie aktiv! 1983 traten Sie in den Schützenverein Unterlüß ein und wurden schon 1985 von den Mitgliedern zum Zugführer gewählt. Diese Position bekleideten Sie bis zum Jahr1987.

In den Jahren von 1986 bis 1993 nahmen Sie die Aufgabe des Kommersleiters im Schützenverein wahr. Seit 1997 bekleiden Sie das Amt des Kommandeurs und sind somit bis heute Mitglied im erweiterten Vorstand des Schützenvereins Unterlüß.

Auch kommunalpolitisch haben Sie sich engagiert. 1991 traten Sie in den CDU-Gemeindeverband Unterlüß ein. Schon ab November 1991 arbeiteten Sie als nicht-stimmberechtigtes Mitglied im Schulausschuss mit, bevor Sie am 20. Juni 1995 in den Gemeinderat nachrückten. Hier waren Sie bis Oktober 1996 im Sozialausschuss, im Schulausschuss und im Jugendpflege- und Sportausschuss tätig.

In der folgenden Wahlperiode 1996 bis 2001 wurden Sie erneut als nicht-stimmberechtigtes Mitglied in den Schulausschuss berufen und schließlich in der Wahlperiode 2001 bis 2006 als nicht-stimmberechtigtes Mitglied im Bau- und Umweltausschuss sowie als Kuratoriumsmitglied des DRK-Kindergartens.

Zu guter Letzt wollen wir auch Ihre Mitgliedschaften im Bundeswehrverband, Ortsgruppe Unterlüß, und im Gewerbeverein Unterlüß nicht verschweigen.

Ich darf an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass wir diese minutiöse Aufstellung des großartigen ehrenamtlichen Engagements von Klaus-Werner Bunke wiederum Paul Neumann zu verdanken haben.

Meine Damen und Herren,

der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet. Nach dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen aus 1957 wird der Verdienstorden für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland verliehen. Gemeinsinn, Sachkenntnis, Tatkraft und uneigennütziges Engagement im Dienste der Allgemeinheit sind hierfür die Kriterien.

Dass Sie, lieber Herr Bunke, diese Kriterien erfüllen, steht außer Zweifel. Das hat die Aufzählung Ihrer zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten meines Erachtens ganz deutlich gezeigt. Wir brauchen Menschen, die sich auch für ihre Mitmenschen verantwortlich fühlen. Sie sind solch ein Mensch, der sich engagiert, der sich für andere Menschen uneigennützig eingesetzt hat und damit ein Vorbild ist.

Meine Damen und Herren,

eine solche Ehrung wie heute wird nur Personen zuteil, die sich weit über das normale Maß hinaus für ihre Mitmenschen und unsere Gesellschaft engagiert haben. Ich möchte Ihnen deshalb nicht nur gratulieren, sondern Ihnen auch gleichzeitig herzlich danken für Ihre Beiträge zum Wohl unseres Landkreises und seiner Menschen.

Unsere Gesellschaft ist angewiesen auf die Bereitschaft sehr vieler Menschen, in unzähligen kleinen, alltäglichen Dingen mehr zu tun, als sie eigentlich müssten.

Das Bundesverdienstkreuz ist gerade für solche Personen bestimmt, die nicht nur ihren beruflichen Verpflichtungen auf vorbildliche Weise nachgekommen sind, sondern die darüber hinaus etwas geleistet haben. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes ist deshalb ein Zeichen der Anerkennung für ganz besondere Leistungen.

Durch eine solche Auszeichnung wie heute wollen wir einerseits den Menschen Klaus-Werner Bunke ehren. Indem wir diese Verleihung öffentlich machen, indem die Presse darüber berichtet oder indem Sie es einfach weitererzählen, wollen wir auch andere Frauen und Männer dafür begeistern, sich einzusetzen und sich am öffentlichen Leben zu beteiligen. Wir wollen damit zum Nachdenken und möglichst auch zum Nachmachen anregen.

Sehr geehrter Herr Bunke,

als Landrat des Landkreises Celle möchte ich Ihnen für Ihr langjähriges, ehrenamtliches Wirken zum Wohl der Allgemeinheit, oftmals unter Zurückstellung Ihrer eigenen und privaten Belange, meinen besonderen Dank aussprechen.

Ich bin stolz, dass unser Landkreis solche Bürgerinnen und Bürger hat wie Sie.

Mein Dank gilt aber auch Ihrer Familie, die Sie durch Ihr Engagement manche Stunde entbehren musste, weil Ihre Tätigkeiten untrennbar mit einem hohen Aufwand an privater Zeit verbunden waren.

Sehr geehrter Herr Bunke,

ich freue mich darüber, dass ich nun die Ehre habe, Ihnen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und die Verleihungsurkunde aushändigen zu dürfen.

Ich möchte die Urkunde zunächst im Originalwortlaut verlesen.

Ich darf Sie nun bitten..."