CELLE. Zu Beginn des neuen Jahres setzte die Polizei Celle ihre Verkehrskontrollen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität fort. Am gestrigen Donnerstag, in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr, und am heutigen Freitag, zwischen 8 und 12 Uhr, kontrollierten Beamte der Bereitschaftspolizei Hannover, unterstützt von Diensthundeführern der Polizeidirektion Lüneburg, Autofahrer in Stadt und Landkreis Celle. Neben den stationären Kontrollen in Wietzenbruch und Nienhagen, setzten die Beamten mit mobilen Kontrollen in den Bereichen Groß Hehlen, Hustedt, Garßen und Lachendorf Schwerpunkte.

“Erfahrungsgemäß ist die dunkle Jahreszeit die Zeit, in der vermehrt mit Wohnungseinbrüchen zu rechnen ist und bei denen auch überörtlich agierende Tätergruppen oder Banden eine Rolle spielen”, so der Leiter der Celler Polizeiinspektion, Eckart Pfeiffer. Die Vielzahl der Taten und der Umstand, dass eine große Anzahl der Täter noch nicht ermittelt bzw. verurteilt werden konnte, hätten den Anlass für eine erneut groß angelegte Kontrolle auf den Celler Ein- und Ausfallstraßen mit schneller Autobahnanbindung gegeben. “Wohnungseinbrüche sind Straftaten von erheblicher Bedeutung und beeinträchtigen das individuelle Sicherheitsgefühl ganz besonders stark”, erläutert Pfeiffer und sieht eine besondere Bedeutung der polizeilichen Arbeit in diesem Deliktsfeld.

Während der zweitägigen Kontrollen hielten die Beamten stichprobenartig rund 80 Autos an und überprüften deren Insassen. Zu nennenswerten Vorkommnissen kam es dabei aber nicht.

In Wathlingen stellten die Beamten eine geöffnete Hauseingangstür eines Einfamilienhauses fest, deren Bewohner offenbar abwesend waren. Während sie noch dabei waren, der Sache auf den Grund zu
gehen, kehrten die überraschten Bewohner zurück. Wie sich herausstellte, hatte es sich nur um ein Versehen beim Verlassen des Hauses gehandelt. Gestohlen wurde glücklicherweise nichts.

In Celler Petersburgstraße, kamen die Beamten auf einen kleineren Bagatellunfall zu. Während sie ihre Hilfe anboten, stellten sie bei einem der Beteiligten, einem 70 Jahre alten Fahrer eines BMW Z3, eine
deutliche Alkoholisierung von über 1,7 Promille fest. Damit aber nicht genug: Der Mann war mit zwei Kindern in seinem zweisitzigen Fahrzeug unterwegs, die auf dem Beifahrersitz und im Fußraum Platz genommen hatten. Ihm wurde eine gerichtlich angeordnete Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Der verantwortungslose Autofahrer muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

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