Verkehrswende: ACE und DGB laden zu Diskussion mit Stephan Krull

CELLE. Zu einer Diskussion über die Zukunft des Verkehrs mit Vertretern von ACE (Auto Club Europa), DGB sowie Stephan Krull, laden die beiden Verbände am Dienstag, 28. Mai 2019, 18 Uhr, in das Vereinsheim des MTV Eintracht Celle, Nienburger Straße 42. Stephan Krull war Betriebsrat bei VW Wolfsburg, ist aktiv in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit und arbeitet im Gesprächskreis „Zukunft Auto, Umwelt und Verkehr“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit.

Zum Thema teilen die Veranstalter mit: "Die gegenwärtigen Planungen und Investitionen der Autoindustrie sind Suchbewegungen mit offenem Ausgang. Elektroautos lösen nicht das Ressourcenproblem. Indes werden die großspurig angekündigten Ziele der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen, trotz vielfältiger zusätzlicher Subventionen weit verfehlt. In Celle haben wir das Thema Mobilität bereits auf lokaler Ebene diskutiert und Fragen zu Innerstädtischen Lösungen gestellt. Jetzt diskutieren DGB Kreisverband und ACE mit den Menschen vor Ort, welche Vorstellungen und Ideen, aber auch Erfordernisse und Bedarfe für die Gesellschaft wichtig sind.

Über die notwendige Transformation beraten Gewerkschaften, Verkehrsverbände, die politischen Stiftungen, die Bundestagsfraktionen von Linkspartei, SPD und Grünen.Die Herausforderung ist zwar groß, aber zu bewältigen, wenn jetzt die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Politik und Unternehmen müssen jetzt Strategien entwickeln, um diese Transformation zu gestalten. Die kommenden Jahre müssen genutzt werden, um die erforderlichen Anpassungsprozesse in die Wege zu leiten, aber die Weichen dafür werden jetzt gestellt.

Wir brauchen einen Zukunftspakt für Mobilität, der unternehmerische, politische und gesellschaftliche Strategien mit dem Ziel einer gesamtgesellschaftlichen Verkehrswende zusammenführt. Er steht in der Tradition der kooperativen Bewältigung des wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Wandels. Die anstehenden Veränderungen sind eine Auseinandersetzung um grundlegende Fragen: Geht es nur um Maximalprofite oder geht es um die Befriedigung tragbarer und nachhaltiger Mobilitätsbedürfnisse?"