CELLE/NIENBURG. Im Fall der seit dem Jahr 2008 vermissten „Mandy Müller“ hat die Staatsanwaltschaft in Celle die Ermittlungen wieder aufgenommen, nachdem bei der ermittelnden Polizeiinspektion in Nienburg neue Hinweise eingegangen waren.

Die 18-jährige Mandy Müller war nach den Ermittlungen am Samstag, den 13.09.2008, von Nienburg nach Celle zu ihrem damaligen Freund gefahren. Seitdem fehlt von ihr jede Spur. Der zunächst in Verdacht geratene Freund der Vermissten hatte bestritten, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben. Das Verfahren war nach intensiven Ermittlungen im Jahr 2011 von der Staatsanwaltschaft in Celle eingestellt worden. Durchgreifende Anhaltspunkte für eine konkrete Straftat hatten sich nicht ergeben. Der Verbleib von Mandy Müller konnte nicht geklärt werden.

Der Polizei in Nienburg lagen jetzt neue Aussagen von Zeugen vor, die den Verdacht begründeten, dass sich der Leichnam von Mandy Müller bzw. sterbliche Überreste davon in dem Grab des Großvaters des Freundes auf einem Friedhof in Wolfenbüttel/Fümmelse befinden soll. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Celle die Ausgrabung der entsprechenden Grabstelle an. Die heute erfolgte Öffnung der Grabstelle hat indes nicht zum Auffinden des Leichnam von Mandy Müller bzw. ihrer sterblichen Überreste geführt. Auch andere Spuren, die zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen können, haben nach erster Bewertung nicht aufgefunden werden können.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Angaben zum Sachverhalt können daher derzeit nicht gemacht werden.

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