HANNOVER/CELLE. Anlässlich der wiederholten Kritik der niedersächsischen Polizei an der aktuellen Personalsituation erklärt der polizeipolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Adasch: „Die geplante Versetzung von 170 Beamten der Bereitschaftspolizei Niedersachsen in die Fläche gleicht dem Zerren an der zu kurzen Bettdecke: Bei den kleineren Polizeidirektionen macht sich die Zuteilung von Bereitschaftspolizisten kaum bemerkbar. Die Bereitschaftspolizei selbst wird allerdings soweit geschwächt, dass sie viele Einsätze in Zukunft nicht mehr wird leisten können, dafür aber die Polizeidirektionen einspringen müssen.

Die Bereitschaftspolizei Niedersachsen muss nun die über vierjährige Untätigkeit des Innenministers bei der Entwicklung eines belastbaren Personalkonzepts ausbaden. Deren Beamte sind es auch, die im Falle der Amtshilfe zu Lagen in andere Bundesländer entsendet werden. Dabei ist völlig offen, wie die ohnehin hohe Belastung der Bereitschaftspolizei endlich reduziert werden kann. Auf ein entsprechendes Konzept des Innenministers warten die Beamten der Bereitschaftspolizei nach wie vor. Diese Entwicklung unterstreicht, wie richtig die Forderung der CDU nach zusätzlichen 3.000 Polizisten für Niedersachsen bis 2022 ist.“

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