CELLE. „Wir wünschen den Celler Bürgern eine staufreie Fahrt in den Sommerurlaub und eine gute Rückkehr“, erklärte die Ortsvorsitzende der Freien Demokraten, Jutta Krumbach. Sie befürchte jedoch, dass dieser Wunsch an der Realität scheitern werde. „Eine jahrelange politische Verteufelung des Straßenbaus und des Straßenverkehrs hat in unserer Stadt und darüber hinaus zu nicht weiter hinnehmbaren Situationen zu Lasten der Verkehrsteilnehmer und der Anwohner geführt“.

Hierzu weist sie auf die Celler Situation hin, bei der sich nach ihrer Überzeugung „Verkehrsideologen“ verwirklicht haben. „Auf deren Konto geht der Nichtweiterbau der Ostumgehung ebenso wie die Verkehrssituation am Neumarkt“, so Jutta Krumbach, die darauf hinweist, dass „jetzt der Celler Rat für die Staus und den stockenden Umbau des Nordwalles verantwortlich gemacht“ werde.

Robert Kudrass, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten, erinnert an „den katastrophalen Zugang aus dem Landkreis in die Stadt Celle“. „Dass Besucher aus dem Landkreis nur sehr ungerne in die Kreisstadt fahren und viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit im Stau stehen liegt auch daran, dass es sowohl auf der Braunschweiger Straße wie neuerdings auch auf der Harburger Straße, auf dem Neumarkt und über den Thaerplatz hinaus zu erheblichen Fahrzeugstaus kommt. In beiden Fällen wirkt grüne Verkehrsbehinderungsideologie!“

Eine Antwort zu “„Verteufelung des Straßenverkehrs zu Lasten der Verkehrsteilnehmer“”

  1. C.Brandes sagt:

    Guten Morgen Frau Krumbach,
    es ist interessant, wie sie „grünen Ideologien“ scheinbar alle Schuld für die Verkehrsprobleme in Celle geben.
    Zum Nordwall:
    1. Wie viele Gutachten wurden hier erstellt? Teils widersprüchliche
    2.Hat die Stadt eigentlich schon alle notwendigen Grundstücke?
    3. Sei wie viel hundert Jahren wird am Nordwall geplant?
    4. Haben die „grünen Ideologien“ die Mehrheit im Rat?

    Zur Umgehungsstrasse:
    1.Warum wurden die Einwände der Umweltverbände nicht von Beginn an berücksichtigt?
    2.Warum musste es dann erst zum Gerichtsurteil kommen?
    3.Hat nicht das Gericht bewiesen, dass die Baugenehmigung rechtswidrig war?
    4. Wer hat also den Fehler gemacht?
    Nun die Schuld auf die Verbände zu schieben ist einfach, aber faktisch falsch!

    Christian Brandes, Lachendorf

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.