ESCHEDE. Nachdem die Ampelanlage in der Ortsmitte von Eschede jetzt geraume Zeit in Betrieb ist und die Dauer der Grün- beziehungsweise Rotphasen teils kritische gesehen werden, hat sich die Verwaltung dem Problem der “gefühlten (langen) Wartezeiten” angenommen und teilt hierzu mit:

Zunächst kann festgehalten werden, dass sich die Verkehrsbelastung für die Anlieger deutlich verbessert hat. Insbesondere der abbremsende und anfahrende Schwerlastverkehr fließt durch die längeren Grünphasen auf der B 191 deutlich schneller und gleichmäßiger ab, so dass Staubildungen weitestgehend vermieden werden.

Auf Grund von Verkehrszählungen durch die Niedersächsische Landes-straßenbauverwaltung (NLSTBV) wurden in unserer Ampelanlage verschiedene Schaltprogramme mit unterschiedlichen Ampelschaltungen hinterlegt, die das Verkehrsaufkommen möglichst optimal abließen lassen sollen.

Um dem hohen Verkehrsaufkommen auf der B 191 und den berechtigten Belangen der Anlieger gerecht zu werden, werden die Grünphasen auf der B 191 in verkehrsintensiven Zeiten länger geschaltet, so das in den Nebenstraßen längere Wartezeiten sind.
Die Grünphase auf der B 191 wird lediglich durch die Anforderung von „Grün“ durch Fußgänger und durch Fahrzeuge aus den Nebenstraßen beendet.

In Zeiten mit einer geringeren Verkehrsdichte sind die Grün- und Rotphasen auf der B 191 und den Nebenstraßen gleich geschaltet und dauern ca. 30 Sek. Das gleiche Programm ist für Sonn- und Feiertage hinterlegt.

Eine spontane Messung der Verwaltung in der Zeit mit hohem Verkehrsaufkommen hat in den Nebenstraßen eine max. Wartezeit von 65 Sekunden ergeben, wobei dieser Wert nur einmal vorkam. Überwiegend wurden Wartezeiten zwischen 25 und 55 Sekunden ermittelt.
Demnach muss im allerschlechtesten Fall ein Fahrzeugführer ca. 40 Sekunden länger warten.

Die NLSTBV wird die Zahlen jetzt überprüfen und kurzfristig wieder an die Verwaltung herantreten. Wir werden berichten.

Des Weiteren ist geplant, bei der NLSTBV anzuregen, eine erneute Verkehrszählung vorzunehmen, um ggf. einem veränderten Verkehrsaufkommen punktgenau Rechnung tragen zu können.

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Fotos: Florian Bruns

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