CELLE. Eigentlich hätte es dieses Thema nicht in unserer Hauptausgabe geschafft und war uns nur eine kleine Meldung in unserem Facebook-Auftritt wert. Aber offenbar bewegt es viele Gemüter und verwirrende Angaben sorgten zusätzlich für Unklarheiten, darum hier noch einmal die „aktuellen Faktenlage“.

Die als „Cramer-Grunstück“ auch überörtlich bekannt gewordene Fläche 77er Straße / Wehlstraße war abgesperrt, „um wildes Parken auf der dafür nicht hergerichteten Fläche zu unterbinden“, erklkärte der zuständige Stadtbaurat Ulrich Kinder über die Pressestelle auf Nachfrage von CelleHeute. Außerdem solle so ein Festfahren von Fahrzeugen im nassen Boden verhindert werden. Letztlich erfolge in Kürze eine „übliche Untersuchung zu möglichen Kampfmitteln aus dem 2. Weltkrieg als Vorbereitung für mögliche Baumaßnahmen“, so die Stadt.

Als pure Stimmungsmache gegen die Stadt hingegen interpretierte sein Kollege aus der Verwaltung, André Luhmann, unsere Berichterstattung. Er wusste offensichtlich mehr als Kinder: Das Parken war dort offenbar seit Montag wieder erlaubt, zumindest teilweise. Die Bedenken, dass Autos nach langjähriger Nutzung dieser Fläche nun plötzlich steckenbleiben könnten – „über Nacht“ vom Tisch. Auch „wildes Parken“ ist offenbar kein Problem mehr.

Trotzdem werde wohl gelegentlich wie bei allen Baustellen üblich nach möglichen Bombenresten gesucht und dafür der „Parkplatz“ kurzfristig erneut gesperrt. Wie das Gelände künftig genutzt wird, steht übrigens offiziell noch nicht fest. Eine Nachfrage im zuständigen Amt ersparen wir uns lieber.

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