Coronafall im Asphaltwerk: Verzögerung bei Sanierung der L 281

Verkehr Von Redaktion | am Do., 25.11.2021 - 20:16

BERGEN/BECKEDORF. Auf der Landesstraße zwischen Bergen und Beckedorf (L 281) finden seit 1. November 2021 Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn und des parallel verlaufenden Radweges statt. Der 2. Bauabschnitt wird voraussichtlich noch nicht am Dienstag, den 30. November fertiggestellt. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. 

Demnach verzögern sich die Arbeiten im 2. Bauabschnitt  aufgrund eines pandemiebedingten Zwischenfalles. Im Asphaltmischwerk habe es einen Coronafall gegeben, so dass die Produktion temporär eingestellt werden musste.  Der Asphalteinbau verzögere sich daher bis voraussichtlich Anfang kommender Woche. Die Fertigstellung des 2. Bauabschnittes erfolge am Samstag, den 04. Dezember. 

Der 2. Bauabschnitt verläuft von der Landesstraße 281 „Wohlder Chaussee“/ „Tannberg“ bis zur Bushaltestelle „Celle-Dohnsen“ in Dohnsen. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der L281 durchgeführt. 

Weiter teilt die Behörde mit: Zwischen Mitte Dezember und voraussichtlich Anfang März 2022 finden aufgrund der zu er wartenden Witterungsbedingungen über die Winterzeit nach Fertigstellung des 2. Bauabschnittes keine Arbeiten statt. Während dieser Winterpause ist die Landesstraße 281 wieder durchgängig befahrbar. Die Umleitung wird für den 2. Bauabschnitt wie folgt angepasst: 

Die Umleitungsstrecke in Fahrtrichtung Beckedorf (U11) beginnt in Bergen im Einmündungsbereich der B 3 / L 281 „Celler Straße“/ „Bahnhofsstraße“, verläuft über die die B 3 Richtung Offen, dann weiter über die K 22 / K 23 und K 24 nach Sülze. Von dort wird der Verkehr über die L 240 in Richtung Beckedorf zur L 281 zurückgeführt. Für die Gegenrichtung gilt die vor genannte Umleitung in gegenläufiger Richtung (U22). Die Umleitungsstrecken werden recht zeitig ausgeschildert. 

Die Verkehrsbeschränkungen und Umleitungsstrecken für den 3. und 4. Bauabschnitt werden rechtzeitig vor Baubeginn des jeweiligen Abschnittes in der örtlichen Presse bekannt gegeben. Für Radfahrer und Fußgänger ist ein Passieren der Baustelle während der Bauzeit möglich, es wird jedoch darum gebeten sich im Baustellenbereich mit erhöhter Aufmerksamkeit zu bewegen. Die direkten Anlieger werden dem Baufortschritt entsprechend im Vorfeld durch Anliegermitteilungen zusätzlich informiert. 

Witterungsbedingte Verzögerungen sind jederzeit möglich. Die Baukosten der gesamten Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,30 Millionen Euro. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis und bittet gleichzeitig um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich sowie auf den Umleitungsstrecken.