CELLE. „Alte Feuerwehr, „Celler Binde“, „Burghalle“ – in unserem Monatsmagazin CelleHeute.Compact begleiten wir seit Monaten diese Baustellen. Einzig bei der ehemaligen Feuerwache tut sich etwas: Bereits morgen wird beim Neubau „Village“ Richtfest gefeiert. In dem Projekt zwischen Altstadt und Französischem Garten entstehen Eigentumswohnungen und „Townhäuser“ sowie Einzelhandelsflächen.

Auf dem Gelände, welches die innerstädtische Lage Südwall/Bergstraße/Wehlstraße über Jahrzehnte geprägt hat, ist bereits die auffällige Gebäudestruktur erkennbar. Die Kontur von zwei prägnanten, von hellem Verblender und Satteldächern geprägte Neubauten ist mittlerweile deutlich ablesbar.

„Damit wird ein augenfälliges Gebäudeensemble mit Signalwirkung im Herzen von Celle entwickelt“, erklärt Dr. Matthias Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter der Weser-Wohnbau-Gruppe. Die seit knapp 50 Jahren in Norddeutschland agierende Gruppe errichtet auf dem Areal der ehemaligen Feuerwache das vom Stadtgraben ‚durchflossene‘ Bauvorhaben. „Es zeichnet sich durch eine multifunktionale Nutzung von qualitätsvollem, innerstädtischen Wohnen und einem ausgewogenen Mix an Einzelhandelsflächen aus. Ein wertvoller, städtebaulicher Impuls für Celle, welcher sich auf ein Investitionsvolumen von rund € 15 Mio. beziffert“, so Zimmermann.

Nach dem preisgekrönten Entwurf des dänischen-deutschen Büros Lorenzen Mayer Architekten entstehen in den Erdgeschossen drei Handelsflächen für den täglichen Bedarf. Als Ankermieter werden voraussichtlich „Penny“ und „dm“ einziehen. Für die letzte verbliebene Einheit von rund 200 Quadratmeter in der Ecklage Südwall/Bergstraße, werde noch ein Nutzer gesucht.

In den Obergeschossen entstehen 28 Wohnungen: 1-4 Zimmer-Wohnungen, ca. 70 bis 119 Quadratmeter entlang den Außenachsen der Gebäude und vier ca. 99 – 130 Quadratmeter große so genannte „Townhäuser“ im Innenbereich. In den Dachgeschossen werden besondere Raumhöhen, durch Lufträume bis unter die Dächer, für besondere Schnitte sorgen, verspricht der Investor. Die durchgängigen Aufzugsanlagen verbinden alle Geschosse barrierefrei.

Zimmermann schwärmt vom Projekt: „Die Architektur und Formensprache von ‚Village‘ wurden durch die kleinteiligen und pittoresken Strukturen des Celler Altstadt-Ensembles inspiriert. Die durch ihre Fassadenstrukturen und Dachformen, bodentiefe Fenster und großzügige Loggien geprägte Objekte harmonisieren dabei Geschichte und Moderne.“ Die Fertigstellung von „Village“ ist im kommenden Herbst geplant.

Foto: Peter Müller

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