BEMERODE/CELLE. Am Wochenende fand der letzte Spieltag der Endrunde der Hockey A-Mädchen in Bemerode statt. Es duellierten sich die besten sechs von insgesamt elf Mannschaften um den Pokalsieg.

Die Celler Spielerinnen gingen hochmotiviert in das Spiel gegen Bemerode. Beide Mannschaften agierten konzentriert und mit viel Tempo. Die Anspannung in der Halle war zu spüren, denn jeder wusste – hier ging es um den Pokalsieg. Es trafen die zwei dominierenden Mannschaften der gesamten Saison aufeinander. Lange stand es 0:0, doch Bemerode ging nur Sekunden vor der Pause mit 1:0 durch einen Eckentreffer in Führung. Celle schaffte das schnelle Ausgleichstor kurz nach Wiederanpfiff. In den letzten Minuten folgten aus Celler Sicht etliche fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, die unter anderem auch zum 2:1 Endstand führten. „Es war das Spiel mit dem höchsten Niveau des Tages und hätte ein Unentschieden verdient gehabt“, sind die Cellerinnen überzeugt.

Im zweiten Spiel des Tages gegen Eintracht Braunschweig schüttelten die Mädels ihren Frust ab, um sich mit einem Sieg aus der Saison zu verabschieden. Die Mannschaft gab noch einmal alles und erzielte kurz vor Ende des Spiels den erlösenden Treffer zum 1:0 Endstand.

Das Quäntchen Glück hat an diesem Tag für den ganz großen Triumph gefehlt. Mit insgesamt vier Siegen und einer knappen Niederlage reichte es mit nur einem Punkt Rückstand hinter Bemerode jedoch zum souveränen zweiten Platz. Der Verein, die Mannschaft und Fans danken dem Trainerteam Lasse Fornaschon und Benedikt Fritz sowie der Betreuerin Monique Senkowksi-Pijsel „für eine fantastische Arbeit“ in den vergangenen Monaten.

Text: Jana Holstein



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