HERMANNSBURG. Ein Höhepunkt der Schuljahres für die 5. und 6. Klassen des Christian-Gymnasiums ist das alljährliche Völkerballturnier – das war auch dieses Mal an der ausgelassenen Stimmung in der Örtzetalhalle zu erkennen. Viel los war auch an dem Verkaufsstand, den die Schüler-Paten aus dem elften Jahrgang organisiert hatten – deshalb ist das Turnier letztlich auch ein Grund zur Freude für Mädchen in Südindien.

Kurz vor den Osterferien hatten die Unterstufenschüler noch einmal alles gegeben und – angefeuert durch ihre Klassenlehrer – die Örtzetalhalle zu einem Schauplatz spannender Begegnungen im Völkerball werden lassen. Damit den Beteiligten nicht die Kräfte ausgingen, hatten die Schülerpaten aus dem Jahrgang 11 einen Verkaufsstand eingerichtet, an dem neben Kalt- und Heißgetränken Hotdogs, Eis, Waffeln und weitere begehrenswerte Energielieferanten zu bekommen waren. Dieses Angebot nutzten die Fünft- und Sechstklässler sowie die Lehrkräfte während der Spielpausen ausgiebig, sodass am Ende ein Erlös von 240 Euro erzielt werden konnte.

Dieses Geld übergaben nun Vertreter der Paten sowie des Völkerball-Sieger-Teams als Spende an das Hermannsburger Evangelisch-Lutherische Missionswerk, das es an das Projekt „Mädchenbildung“ im südindischen Porayar weiterleiten wird. Kathleen Weber, die als Sportlehrerin zusammen mit ihren Kolleginnen Stefanie Opola und Juliane Wilhelm-Zerbian das Turnier organisiert hatte, begleitete die Spendenübergabe und zog ein zufriedenes Fazit: „Spaß am Spiel, jahrgangsübergreifendes Zusammenwirken junger Menschen und ein guter Zweck, dem schlussendlich alles dient – diese Kombination ist doch prima!“

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