CELLE. Für die Jugendlichen und jung Gebliebenen des Hermann Billung Celle e.V. stand diesen Sommer wieder eine Ruder-Wanderfahrt auf fremden Gewässern an. So machten sich insgesamt dreizehn junge Ruderer und Ruderinnen auf den Weg nach Wien, um dort ihre Reise auf der Donau nach Budapest zu starten.

Hermann Billung e.V. Ablegen aus dem Wasser Alle 13 Billunger in Wien Umtragen der Boote in die alte Donau Sonnige Pause auf der EtappeHermann Billung e.V. Ruderer bei der Etappenpause

Nach einer langen und zwischensfallsfreien Anreise trafen alle unversehrt im Norden Wiens ein. Bevor die rund 290 Kilometer lange Reise ihren Lauf nehmen sollte, stand ein reichhaltiges Kulturprogramm in Form von zwei Erkundungstagen der Stadt an. Diese wurden aufgrund des hervorragenden Wetters mit häufigen Badepausen in der Donau verschönert.

Nach diesen Tagen wurde dann das Schlaflager im Wiener Ruderverein Donauhort abgebaut und es ging endlich mit zwei Gig-Vierern auf das Wasser- abgesehen von drei Personen, die täglichen für die Versorgung der Ruderer und den Gepäcktransport verantwortlich waren. Die erste Etappe führte über den Donaukanal mitten durch Wien und anschließend über die Donau nach Bratislava. „Im Vergleich zur heimischen Aller ist die Donau ein Meer“, so die Ruderer bei ihrem ersten Kilometer auf dem unbekannten Fluss. Auch die starke Strömung und Untiefen forderten selbst bei den erfahrenen Steuermännern einige Aufmerksamkeit ab. Nichts desto trotz verhinderte das nicht die ein oder andere „Badepause“.

Ziel der ersten Etappe, und auch Städtefavorit der Wanderfahrt, war Bratislava. „Die Stadt ist zwar nicht so riesig, aber  durchaus sehenswert und besitzt ein idyllisches Zentrum“, so die Resonanz der Teilnehmer.
Nach diesem Stadtbesuch folgten drei Etappen am Stück mit kurzen Übernachtungen auf Campingplätzen. Hierbei offenbarte sich in den Passagen der alten Donau ein eher ruhiges, sehr naturbelassenes Bild des Flusses. Den letzten Halt vor Budapest bildete Esztergom mit seinem imposanten Dom.

Nach einem wohlverdienten Ruhetag in Esztergom ruderten die Billunger auf ihrer letzen Etappe nach Budapest. Im Gegensatz zum sonst sehr sonnigen Wetter, zog auf der letzten Etappe ein starkes Gewitter auf, sodass die Celler eine Pause einlegen mussten und die Etappe leider nicht gänzlich beenden konnten.
In Budapest angekommen, bot ein Ruderverein eine relativ komfortable Unterkunft und auch die Besichtigung von Budapest bildete einen gelungenen Abschluss der Wanderfahrt.

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