CELLE. Am Mittwoch, 18. September 2019, findet dazu um 19:30 Uhr ein Vortrags- und Gesprächsabend statt. Referent ist Dr. Helmut Geiger. Die Schauspielerin Rosemarie Schilling trägt Texte von (und zu) Franz von Assisi vor. Der Musiker Dirk Buerke stimmt den „Sonnengesang“ an und ermutigt zum Mitsingen: „Lautato si.“ Ort: Gemeindehaus der Bonifatiuskirche, Bonifatiusstr. 13 in Celle. Es lädt ein die Kirchengemeinde Klein Hehlen. Der Eintritt ist frei.

Nah ist Bruder Franz (1181/82–1226) vielen durch seine Liebe zur Schöpfung, seine Achtung vor den Menschen, seinen Hang zum einfachen Leben, Sinn für Stille und Zurückgezogenheit. Fern ist er heutzutage den meisten durch seine freiwillige Armut in der Nachfolge Jesu, durch dessen Wundmale am eigenen Leib gegen Ende seines Lebens.

Seinerzeit strömten Menschenmengen zusammen, um Franz(iskus) zu sehen und zu hören. Immer mehr Anhänger schlossen sich ihm an. Seine christliche Armutsbewegung kam auf Touren. Dabei war Franz kein gelernter Theologe. Auch seine körperliche Gestalt hatte nichts Imponierendes: Er war unansehnlich und sehr klein.

Was faszinierte die Menschen an ihm? Sein Einsatz für den Frieden? Seine Fähigkeit, andere für sich und sein Vorhaben zu begeistern? Sein „Sonnengesang“? Seine Zähigkeit? Auch durch Widerstände in Familie, Gesellschaft und Kirche ließ er sich nicht „seine Tour vermasseln“.

Was können wir heute von Franz lernen? Wie beurteilt evangelische Theologie diesen Wanderprediger, Ordensgründer und katholischen Heiligen? Ist er eine ökumenische Gestalt? Bekommen wir durch Franz eine Ahnung vom gelungenen Leben – ohne ungezügeltes „Habenwollen“, innerer Reichtum, der Freude und Hoffnung für viele ausstrahlt?





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