WIETZE. Über „Technische Zukunftsprognosen der Vergangenheit: Wie es hätte werden sollen“ spricht am Mittwoch, den 20. Februar um 19.00 Uhr, Dr. Klaus-D. Röker im Deutschen Erdölmuseum Wietze.

Seit etwa Beginn des 19. Jahrhunderts wurde versucht, die Lebensbedingungen künftiger Generationen vorherzusagen. Die Vorstellungen hatten zunächst äußerst spekulativen Charakter. Mitte des vergangenen Jahrhunderts entwickelte sich die Zukunftsforschung, die sich bemüht, mit wissenschaftlichen Methoden einen Blick in die Zukunft zu ermöglichen. „Einige Vorhersagen trafen mit bemerkenswerter Präzision ein, andere erwiesen sich als absolut unzutreffend“, so Röker.

Beim Rückblick auf die Vorstellungen vergangener Tage werde deutlich, dass der wissenschaftliche Fortschritt und die prinzipielle Realisierbarkeit zwar notwendige Voraussetzungen sind, aber auch die gesellschaftliche Entwicklung und die jeweiligen Wertvorstellungen zumindest gleiche Bedeutung haben. Ein vorsichtiger Blick auf aktuelle Prognosen wird natürlich auch versucht.

Dr. Klaus-D. Röker ist Chemiker. Nach langjähriger Tätigkeit in technologisch geprägten Unternehmen, zuletzt als Vorstandsvorsitzender der TÜV NORD AG, beschäftigt er sich mit Themen der Geschichte der  Naturwissenschaften und Technik. Der Eintritt beträgt 4,00 €, Mitglieder haben freien Eintritt.

Veranstaltungsort:
Deutsches Erdölmuseum Wietze
Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
Telefon 05146/92340

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