"Waldfrieden" in Wolthausen eingeweiht

Von Redaktion | am Mo., 01.02.2016 - 18:21

WINSEN/ALLER. Mit der Einweihung des "Waldfrieden" Anfang Dezember verfügt die Gemeinde Winsen (Aller) nun über ihren eigenen Ruheforst. Auf dem Wolthäuser Friedhof wurde ein naturbelassenes Areal durch den gemeindlichen Bauhof für diese Form der Bestattung hergerichtet und in einer feierlichen Zeremonie durch Pastor Matthias Riemann seiner Bestimmung übergeben.

Zukünftig können hier nun sowohl Menschen aus allen Winser Ortsteilen und auch anderen Gemeinden anonym in Urnengräbern bestattet werden. Namensplaketten, die an einer zentral aufgestellten Stele angebracht werden, sollen an die dort beigesetzten Personen erinnern. Zur Einweihung des "Waldfrieden", zu der die Firma CremTec als Betreiberin des Celler Krematoriums und die Gemeinde Winsen (Aller) eingeladen hatten, erschienen neben Rats- und Ortsratsmitgliedern sowie interessierten Bürgern auch viele Bestattungsunternehmer aus den umliegenden Gemeinden. Sie alle hatten nach der unter freiem Himmel abgehaltenen Einweihungsandacht durch Pastor Riemann, welche sehr passend durch die Winser Jagdhornbläser umrahmt wurde, die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild zu machen und Fragen zu stellen.

Einhellig wurde die Meinung geäußert, dass mit dem "Waldfrieden" dem immer stärker zunehmenden Trend nach Bestattung in Ruheforsten hier mit einer würdevollen und sehr gelungenen Begräbnisstätte Rechnung getragen wurde. Auch weiterhin ist man in der Winser Gemeindeverwaltung daran interessiert, neben dem "Waldfrieden" noch weiteren Wünschen aus der Bevölkerung nachzukommen, die sich mit anderen als den bisher angebotenen Bestattungsformen beschäftigen. Hierzu erarbeitet der Winser Seniorenbeirat derzeit ein Konzept, mit dessen Fertigstellung im Frühjahr dieses Jahres gerechnet werden darf und welches dann der Winser Politik und Bevölkerung vorgestellt wird.