CELLE. Am kommenden Sonntag, dem 6. Januar 2019, startet die niedersächsische Tischtennis-Spitzenmannschaft des TuS Celle 92 um 14.00 Uhr in der Altstädter Sporthalle zum ersten Punktspiel der Rückrunde gegen den TV 1879 Hilpoltstein. Die Mannschaft aus der Nähe von Nürnberg ist eine etablierte Mannschaft der einteiligen 2. Liga und gehörte auch davor zu den Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga Süd. Obwohl Hilpoltstein mit durchschnittlich 330 zahlenden Zuschauern in den Heimspielen der Zuschauerkrösus der 2. Liga ist, wurde ein möglicher Aufstieg in die 1. Liga  stets abgelehnt, da dafür der Etat nicht reiche.

Zu den Aussichten zu diesem Spieltag befragt, antwortete  der Celler Trainer Frank Schönemeier: „Beide Mannschaften sind punktgleich und unterscheiden sich nur im Spielverhältnis. Falls es einen Verlierer in diesem Spiel gibt, wird der voraussichtlich auf den gefährlichen achten Tabellenplatz rutschen. Es wird sicher ein sehr ausgeglichenes Spiel, da einige Spiele wie im Hinspiel sicher erst im fünften Satz entschieden werden. Wir müssen einen ähnlichen Start wie 2018 erkämpfen.“

Die Doppel dürften einer der Höhepunkte des gesamten Spiels werden, da das Hilpoltsteiner Spitzendoppel Flemming/Reitspies mit einer 8:1 Bilanz das erfolgreichste Doppel der Hinrunde in der 2. Liga ist. Es ist laut Schönemeier nicht zu erwarten, dass es einem Celler Doppel gelingt dieses Spitzendoppel der 2. Liga zu besiegen. Daher ist eine 1:1-Bilanz nach den Doppeln wie im Hinspiel wahrscheinlich, obwohl das 2. Hipoltsteiner Doppel auch schon drei Spiele gewonnen hat.

„Wie in Hilpoltstein wären die Celle auch im vorderen Paarkreuz mit einem 1:1 zufrieden, damit dann nach der Pause das hintere Paarkreuz mit Kuzmin und Hohmeier die Celler in Führung bringt. Im vorderen Paarkreuz wäre dann wieder ein 1:1 das optimale Ergebnis, so dass das neu formierte hintere Paarkreuz zeigen kann, dass es zu den besten des unteren Paarkreuzes gehört und einen Punktgewinn realisiert“, so Schönemeier.

Der neue Celler Spitzenspieler Tobias Hippler fasst die Celler Erwartung zusammen: „ Cedric und ich werden alles tun um das durch die Umstellung gezeigte Vertrauen unseres Trainers zu rechtfertigen. Cedric hat in der gesamten Hinserie gezeigt, dass  er auch sehr gute Gegner schlagen kann, und ich habe zwar nur einen Einsatz im oberen Paarkreuz gehabt. Bei diesem für uns wichtigen Spiel in Passau habe ich durch meine zwei Siege gezeigt, dass ich auch im oberen Paarkreuz meiner Mannschaft helfen kann.“

Die Celler Mannschaft hofft, dass sie in die Rückrunde ebenso erfolgreich startet wie in der Hinrunde. Ein ausgeglichenes Punktverhältnis, mit dem sie mit Hilpoltstein die Plätze tauschen und auf Rang 6 vorrücken würde, wäre für die Planungssicherheit für die 2. Liga und die mentale Stärke der jungen Spieler von überragender Bedeutung.

Text: Dieter Lorenz



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