HANNOVER. Anlässlich des heutigen Welttags der Lehrer hebt der Philologenverband Niedersachen die Verantwortung und die bedeutende Rolle der Lehrer für eine qualitativ hochwertige Bildung junger Menschen hervor. „Lehrerinnen und Lehrer leisten weltweit mit ihrem breiten Bildungsauftrag einen ganz entscheidenden gesellschaftlichen Beitrag. Insbesondere die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten an junge Menschen prägt ihre Persönlichkeitsentwicklung und befähigt dazu, den eigenen Platz in der Gesellschaft zu finden sowie ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum zu leisten. Der Welttag der Lehrer sollte daher für uns alle Anlass sein, den Lehrerinnen und Lehrern für ihre Arbeit zu danken und ihnen die gebührende Wertschätzung entgegenzubringen“, erklärt der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz.

Bei den vielen aktuellen Auseinandersetzungen in der Bildungspolitik um pädagogische oder didaktische Konzepte gerate das fundamentale Recht auf Bildung zu häufig außer Acht. „Diskussionen um unterschiedliche Bildungsansätze sind wichtig und erforderlich, aber noch notwendiger ist es, dass es weltweit genug qualifizierte Lehrer gibt, um jungen Menschen ihr Recht auf Bildung überhaupt zu ermöglichen“, betont Audritz. Fehlende Lehrkräfte seien inzwischen ein globales Problem, für das es eine Vielzahl von Ursachen gebe. Hierzu gehörten vielerorts ein geringes Ansehen des Lehrerberufs und problematische Arbeitsbedingungen, was junge Erwachsene bei ihrer Berufswahl oftmals abschrecke. „Den Weltlehrertag sollten wir daher nutzen, unsere gesellschaftliche Haltung Lehrern gegenüber zu überdenken. Qualifizierte und motivierte Lehrer sind für eine selbstbestimmte, gute Zukunft unserer Kinder und damit unserer Gesellschaft unerlässlich. Bringen wir dieser Arbeit Wertschätzung und Anerkennung entgegen!“

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