CELLE. Gestern kam es im Landkreis Celle wieder zu Anrufen von angeblichen Polizeibeamten, bei denen die Opfer vornehmlich ältere Bürger waren. Gleich 11 Bürgerinnen und Bürger aus den Bereichen Wietze und Winsen/A. meldeten dubiose Anrufe von angeblichen Polizeibeamten, die sich nach deren Vermögensverhältnissen erkundigt hätten. Die Angerufenen reagierten glücklicherweise alle richtig und brachen das Gespräch ab, so dass kein Schaden eintrat.

Die Masche der Anrufe war immer ähnlich. Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamte der Polizeistation in Wietze aus und schilderten von festgenommenen Personen, bei denen Unterlagen mit den Namen der Angerufenen aufgefunden worden seien. Die angeblichen Polizeibeamten erkundigten sodann nach Tresoren und anderen Aufbewahrungsorten von Bargeld, Wert- und Schmuckgegenständen.

Die Polizei Celle warnt eindringlich vor solchen Anrufen, die offenbar nur dem Zweck dienen, Vermögensverhältnisse auszuspionieren, um die Betroffenen dann abzuzocken. Polizeibeamte erfragen solche Sachverhalte nicht telefonisch und erkundigen sich auch nicht nach der Menge oder Aufbewahrungsorten von Wertgegenständen im Haus.

Häufig erscheint im Display des Telefons eine Ortsvorwahl und im Anschluss die Folgeziffern 110, um die Angerufenen zusätzlich zu täuschen. Eine solche Nummer wird von Polizeidienststellen nicht übertragen. Betroffene sollten bei solchen Anrufen also äußerst misstrauisch sein und sich nicht auf ein Gespräch einlassen. Geben Sie auf gar keinen Fall persönliche Informationen heraus und informieren Sie im Anschluss des Gespräches die nächste Polizeidienststelle.

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