Wietzer Feuerwehrausfahrten gesperrt - Egoistische Autofahrer sorgen für Verzögerungen

Polizei + Feuerwehr Von Redaktion | am Mi., 08.09.2021 - 07:55

WIETZE. Wegen der Bauarbeiten auf der Nienburger Straße ist die Alarmausfahrt der Wietzer Feuerwehr zur B 214 knapp zehn Tage gesperrt. Bei einem Alarm müssen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute eine längere Anfahrt zum Feuerwehrhaus in Kauf nehmen - und wegen rücksichtsloser Verkehrsteilnehmer wird zudem ein möglicher Einsatz verzögert. 

Darum wurde die rückwärtige, unbefestigte Zufahrt auf den Droschkenplatz geöffnet, um bei einem Einsatz über die Feuerwehrzufahrt der Kita Kükennest einen Weg zu bahnen. Die Gemeinde Wietze hat das mit deutlichen Schildern gekennzeichnet. 

"Es gibt jedoch genügend Wietzer, die diese Zufahrten für eigene Abkürzungen genutzt haben. Nicht dass dieser Umstand bereits an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist, gefährden diese Verkehrsteilnehmer zudem Kinder, deren Eltern und Mitarbeiter der Kita Kükennest, die auf diesem Weg die Kita betreten und verlassen", ärgert sich die Wietzer Feuerwehr. 

Da diese Feuerwehrzufahrt so häufig genutzt wurde, sah sich die Gemeinde Wietze gezwungen, die Wegesperren wieder einzusetzen. Die Folge: Die Feuerwehr muss im Fall der Fälle diese Sperren erst mit einem Schlüssel entsperren, um überhaupt auf die Ausfallstraßen zu gelangen und verliert so wertvolle Zeit. 

"Zu verdanken ist dieser Umstand dem puren Egoismus einiger aber nicht weniger Fahrzeugführer. Wir appellieren an die Autofahrer, die Feuerwehrausfahrten in der Hackestraße und auf dem Droschkenplatz freizuhalten. Die Zufahrt zum Droschkenplatz über den Bahnweg ist nur anrückenden Feuerwehrleuten vorbehalten, ansonsten ist die Durchfahrt dahin verboten", mahnt die Feuerwehr. 

Fotos: FF Wietze